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Ill (Elsass)

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Bild:Disambig-dark.svg Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Dieser Artikel behandelt den Fluss in Frankreich. Ein weiterer wichtiger Rheinzufluss mit demselben Namen liegt in Vorarlberg, siehe Ill (Vorarlberg). Weitere Bedeutungen siehe Ill.
Ill

Die Ill in Straßburg an der Pont Royal

Daten
Lage Frankreich (Elsass)
Länge 208 km
Quelle Jura
Quellhöhe etwa 560 m
Mündung Rhein
Mündungshöhe 127 m
Höhenunterschied etwa 433 m
Einzugsgebiet 4760 km²
Großstädte Mülhausen, Straßburg
Mittelstädte Colmar, Illkirch-Graffenstaden, Schiltigheim
Kleinstädte Altkirch, Brunstatt, Illzach, Ensisheim, Schlettstadt, Benfeld, Erstein, Ostwald, Bischheim, Hoenheim
Linke Nebenflüsse u.a. Larg, Doller, Thur, Lauch, Fecht, Giessen, Scheer, Andlau, Ehn (Altbach), Breusch
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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Ill_%28Elsass%29, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


Die Ill ist ein linker Nebenfluss des Rheins und hat eine Länge von etwa 208 km. Sie fließt vollständig in der französischen Region Elsass und stellt dessen Hauptfluss dar.

Die Quelle der Ill liegt im Jura (Pfirter Jura), unterhalb der sundgauischen Gemeinde Winkel. Kurz nach ihrem Ursprung fließt die Ill in Richtung Osten und verläuft zwischen Winkel und Ligsdorf auf etwa 500 Meter unterirdisch. Zwischen Raedersdorf und Oltingue, in der Nähe der Schweizer Grenze, wechselt der Bach seine Hauptrichtung und fließt bis Altkirch nach Nordwesten. Die Fließrichtung zwischen Altkirch und der Mündung orientiert sich überwiegend nach Nord und Nordost, zwischen dem Rhein im Osten und den Vogesen im Westen. Die Ill durchfließt nun die zentralen Bereiche des Elsass und nimmt fast alle elsässischen Vogesenflüsse auf. Viele wichtige Städte liegen an oder in der Nähe der Ill: Mülhausen, Ensisheim, Colmar, Schlettstadt, Straßburg. In und unterhalb Straßburgs spalten sich dreimal auf kürzerer Strecke Nebenarme ab: im Bereich der Altstadt nördlich der Fossé du Faux-Rempart (Falschwallkanal oder Stadtgraben), unterhalb der Altstadt westlich die Aar und noch weiter illabwärts östlich, auf der Höhe von Straßburg-Robertsau, das Mühlwasser. Auf dem Gebiet der Gemeinde Offendorf mündet die Ill in den Rhein.

Die wichtigsten Zuflüsse münden alle links und kommen mit Ausnahme der Larg, die wie die Ill im Jura entspringt, aus den Vogesen. Die wichtigsten Zuflüsse der Ill sind: Larg, Doller, Thur, Lauch, Fecht, Giessen, Scheer, Andlau, Ehn (Altbach) und Breusch (frz. la Bruche).

Zwei wichtige Kanäle kreuzen die Ill: bei Illfurth (oberhalb von Mülhausen) der durch die Burgundische Pforte ziehende Canal du Rhône au Rhin und in Straßburg, unterhalb der Altstadt, der nach Lothringen führende Canal de la Marne au Rhin. Am Kreuzungspunkt der Ill mit dem Marne-Rhein-Kanal befinden sich wichtige Gebäude der Europäischen Union, unter anderen das des europäischen Parlaments.

Der Namen der Ill findet sich in den Namen folgender Ortschaften: Illfurth, Illzach, Illhaeusern, Illkirch-Grafenstaden.

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