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Ibbenbüren
Aus Fotonexus.
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
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| ||||
| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||
| Regierungsbezirk: | Münster | ||||
| Kreis: | Steinfurt | ||||
| Koordinaten: | Koordinaten: 52° 17′ N, 7° 43′ O52° 17′ N, 7° 43′ O | ||||
| Höhe: | 64 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 108,85 km² | ||||
| Einwohner: | 51.086 (29. Juni 2006) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 469 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahlen: | 49477, 49479 (alt: 4530) | ||||
| Vorwahlen: | 05451, 05459 (Uffeln), 05455 (Dörenthe) | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | ST (bis 1975: TE) | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 5 66 028 | ||||
| Stadtgliederung: | 9 Stadtteile | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Alte Münsterstraße 16 49477 Ibbenbüren | ||||
| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Heinz Steingröver (SPD) | ||||
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Die Bergbaustadt Ibbenbüren ist eine Mittelstadt im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen und steht an 185. Stelle der größten Städte der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist die größte Stadt im Tecklenburger Land.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Die Stadt, die von der Ibbenbürener Aa durchflossen wird, liegt am Nordwest-Ende des Teutoburger Walds ziemlich genau in der Mitte der beiden Städte Rheine im Westen und Osnabrück im Osten, die jeweils etwa 20 km von Ibbenbüren entfernt sind. Im Norden von Ibbenbüren liegt der Schafberg, von dem einst die Plane durch die Innenstadt von Ibbenbüren floss.
Wappen
Das Wappen zeigt einen goldenen Anker auf blauem Grund. Stadtfarben sind Blau und Gold. Die Herkunft des Ankers ist noch nicht zweifelsfrei geklärt. Ein solcher findet sich aber auch in den Wappen einiger Nachbarorte. Eine mögliche Erklärung für die Entstehung des Stadtwappens findet sich auf der offiziellen Website der Stadt Ibbenbüren.
Geschichte
Ibbenbüren wird erstmalig 1146 urkundlich erwähnt, als der damalige Bischof von Osnabrück, Philipp von Katzenelnborgen, dem Osnabrücker Getrudenkloster ein Zehntel seines Besitzes in Ibbenbüren schenkte. Obwohl Ibbenbüren bereits viel älter ist und eine Urkunde aus dem Jahre 1348 die Gründung einer Kirche bereits im Jahre 799 belegt, gilt 1146 offiziell als Gründungsjahr Ibbenbürens. In den Jahren 1219 bzw. 1234 erscheint es als Kirchdorf. In diesem Übergang vom Hochmittelalter zum Spätmittelalter besaßen die Edelherren von Ibbenbüren, die Äbtissin von Herford und die Grafen von Tecklenburg Grundherrschaften im Ort. Zu dieser Zeit gehörte Ibbenbüren zur Diözese Osnabrück. Während dieser Zeit entstand auch das Schloss Ibbenbüren durch die Edelherren zu Ibbenbüren ab 1150. Letzter Rest dieses Schlosses sind die Überreste des Heidenturmes in der Nähe des Ibbenbürener Aasees.
Nach dem Aussterben der Edelherren von Ibbenbüren geriet Ibbenbüren unter die alleinige Herrschaft der Grafen von Tecklenburg. Diese Herrschaft dauerte bis zum Ende des 15. Jahrhunderts bzw. Anfang des 16. Jahrhunderts, als Ibbenbüren durch ungeschicktes und glückloses Taktieren der Grafen von Tecklenburg im Jahre 1548 in den Besitz Kaiser Karls V. überging, der es seiner Schwester Maria, der Statthalterin der Niederlande schenkte. Ibbenbüren wurde dem Amt Lingen zugeordnet. In diesen Zeitraum fällt auch der Beginn der Steinkohleförderung in Ibbenbüren.
Nachdem Ibbenbüren im Achtzigjährigen Krieg in mehrfachen Wechsel unter die Kontrolle der Niederlande und Spanien geriet, kam es 1648 nach dem Westfälischen Frieden zum Hause Oranien. In dieser Zeit begann auch der Abbau von Eisenerz in und um Ibbenbüren, dessen Förderung bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts andauern sollte. Im Rahmen der Erbfolge kam Ibbenbüren dann im Jahre 1702 unter preußischer Herrschaft. Am 1. Februar 1724 erlangte Ibbenbüren Stadtrechte, was unter anderem im Zusammenhang mit der Einführung der Akzise stand. Im Jahre 1743 wurde der erste Magistrat und Bürgermeister berufen.
Während der Herrschaft Napoleons zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte Ibbenbüren zum Kaiserreich Frankreich, bis es 1815 von preußischen und russischen Truppen befreit und am 1. Januar 1816 wieder unter preußische Herrschaft gestellt wurde. In diesem Zusammenhang wurde die Stadt dem neu gegründeten Kreis Tecklenburg zugeordnet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bildeten die Stadt Ibbenbüren und die Gemeinde Ibbenbüren-Land bis zum 31. Dezember 1974 den Amtsverband Ibbenbüren, der im Zuge der Gemeindereform in der heutigen Stadt Ibbenbüren aufging. Mit der gleichzeitigen Auflösung des Kreises Tecklenburg und Verschmelzung mit dem Altkreis Burgsteinfurt wurde Ibbenbüren dem neu gegründeten Kreis Steinfurt zugeordnet.
Stadtgliederung
Ibbenbüren gliedert sich in neun Stadtteile. Sortiert nach Einwohnerzahl (Stand: 30. Juni 2006)[1] sind dies:
| Stadtteil | Einwohner | Veränderung zum Vorjahr |
|---|---|---|
| Innenstadt | 22.765 | +262 |
| Laggenbeck / Osterledde | 9.453 | +79 |
| Püsselbüren | 4.795 | -49 |
| Bockraden | 4.755 | +12 |
| Alstedde / Schafberg | 3.852 | +59 |
| Dickenberg | 3.333 | +30 |
| Lehen / Schierloh | 1.507 | +9 |
| Dörenthe | 1.407 | -8 |
| Uffeln | 771 | +12 |
Stadtentwicklung
Mit dem kontinuierlichen Einwohnerwachstum in den letzten Jahrzehnten geht eine gleichzeitige städtebauliche Ausdehnung Ibbenbürens einher. Dabei lassen sich zwei hauptsächliche Entwicklungsachsen ausmachen:
- Richtung Westen
Durch die dritte, neue Autobahnanschlussstelle auf Ibbenbürener Stadtgebiet in Schierloh und der Ausweisung eines neuen Industriegebiets soll die weitere Stadtentwicklung durch neue Industrie- und Dienstleistungsunternehmen in Richtung Westen weiter vorangetrieben werden. Eine weitere Ausdehnung entsteht durch die Ausweisung neuer Wohngebiete in Richtung Püsselbüren.
- Richtung Osten / Süd-Ost
Aufgrund der Ausdehnung der Innenstadt in Richtung Osten und gleichzeitiger Ausdehnung des Stadtteils Laggenbeck in Richtung Westen bewegt sich die Bebauung langsam aufeinander zu. Obgleich die offizielle Entfernung zwischen der Innenstadtgrenze und Laggenbeck auf den Verbindungsstraßen 5 km beträgt, so ist sie unter städtebaulichen Aspekten bereits teilweise auf ca. 2 km gesunken.
Angrenzende Gemeinden
Folgende Gemeinden und Städte grenzen an Ibbenbüren (Auflistung im Uhrzeigersinn):
- Gemeinde Mettingen
- Gemeinde Westerkappeln
- Stadt Tecklenburg
- Gemeinde Saerbeck
- Stadt Hörstel
- Gemeinde Hopsten
- Gemeinde Recke
Politik
Verwaltet wird Ibbenbüren von einem Bürgermeister und einem Stadtrat bestehend aus 44 Sitzen. Nach der Kommunalwahl am 26. September 2004 ergibt sich folgende Zusammensetzung:
- Bürgermeister: Heinz Steingröver (SPD)
- Stadtrat:
| Partei | Sitze | Stimmen |
|---|---|---|
| SPD | 19 | 9.636 (43,3%) |
| CDU | 18 | 9.306 (41,8%) |
| Bündnis 90/Die Grünen | 4 | 1.859 (8,3%) |
| FDP | 3 | 1.470 (6,6%) |
Wirtschaft
Die Wirtschaft wird stark vom Steinkohle-Bergbau geprägt. Früher als Bergwerk der Preussag AG geführt, wird der Betrieb heute von der DSK AG, in der alle deutschen Steinkohlebergwerke zusammengefasst sind, geleitet. Ibbenbüren hatte zeitweilig die mit 1.545 m europaweit tiefste Steinkohlezeche und fördert mit Anthrazit eine Kohleart, die weltweit zu den hochwertigsten Kohlesorten zählt.
Seit den 1990er Jahren versucht die Stadt jedoch, verstärkt den Dienstleistungssektor zu fördern, um nicht zu sehr abhängig zu sein. Ein Großteil der produzierten Steinkohle wird in dem direkt neben der Zeche angesiedelten Steinkohlekraftwerk (Kraftwerk Ibbenbüren) verfeuert, welches zeitweilig in der öffentlichen Kritik stand, weil es keinen Filter für Stickoxide hatte und somit den damals geltenden Umweltschutzgesetzen nicht entsprach.
Überregional bekannt ist auch der Ibbenbürener Sandstein. Zahlreiche Steinbrüche in der näheren Umgebung werden teilweise noch heute bewirtschaftet. Seine Blütezeit erlebte der Ibbenbürener Sandstein vor ungefähr 150 Jahren mit ca. 1000 Beschäftigten. Der in gelblicher oder bräunlicher Farbe vorkommende Sandstein ist frostbeständig und in Innen- und Außenbereich einsetzbar.
Weitere deutschlandweit bekannte Unternehmen sind unter anderem Musik Produktiv (laut eigener Aussage Europas größtes Kaufhaus für den Musiker-Bedarf), Bauunternehmen Schäfer (war unter anderem im Berliner Regierungsviertel tätig), die Ibbenbürener Vereinsdruckerei (sehr gute Forschungs- und Druckergebnisse im Bereich Farbmanagement) und die Teutoburger Ölmühle (mehrere Auszeichnungen für ihre kaltgepressten Kernöle). Heute weist der Arbeitsamtsbezirk Ibbenbüren die niedrigste Arbeitslosenquote in ganz NRW auf (5,3%). In Laggenbeck ist der Sitz des Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land.
Infrastruktur
Verkehr
Luftverkehr
Bei Greven, 25 km südlich von Ibbenbüren, liegt der internationale Flughafen Münster Osnabrück International Airport, welcher seit Jahren einen großen Aufschwung erlebt und die Region so mit der ganzen Welt verbindet.
Schienen- und Busverkehr
Der Bahnhof Ibbenbüren und die Haltepunkte „Ibbenbüren-Esch“ und „Ibbenbüren-Laggenbeck“ liegen an der Bahnstrecke Bad Bentheim–Minden (KBS 375). Im Schienenpersonennahverkehr verkehren:
- der RE 60 „Ems-Leine-Express“ Rheine–Osnabrück–Minden–Hannover–Braunschweig und
- die RB 61 „Wiehengebirgs-Bahn“ Bad Bentheim–Rheine–Osnabrück–Herford–Bielefeld.
Für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr gilt der Tarif des Verkehrsgemeinschaft Münsterland und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif. In den Regionalzügen nach Niedersachsen gilt auch das Niedersachsen-Ticket.
Gegenüber vom Bahnhof liegt der Busbahnhof mit Anschlußmöglichkeiten zu verschiedenen regionalen und überregionalen Buslinien. Zu den Regiobuslinien gehören:
- Schnellbus S50 (Ibbenbüren - Münster)
- R30 (Ibbenbüren - Osnabrück)
- R45 (Ibbenbüren - Lengerich)
Ibbenbüren ist zudem Startpunkt der Teutoburger Wald Eisenbahn (TWE) nach Gütersloh, die bis auf einige Nostalgiefahrten im Jahr mit einer Dampflokomotive ausschließlich dem Güterverkehr vorbehalten bleibt.
Im Westen besitzt der Stadtteil Uffeln eine Anbindung an die ausschließlich für den Güterverkehr genutzte Tecklenburger Nordbahn.
Straßen
Ibbenbüren ist über die A 30 an das europäische Fernstraßennetz angebunden. Es gibt drei Anschlussstellen: Ibbenbüren-West, Ibbenbüren und Laggenbeck. Über das nahegelegene Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück besteht eine Verbindung zur Bundesautobahn 1.
Als weitere Fernstraßen existieren bzw. existierten im Stadtgebiet von Ibbenbüren die mittlerweile zu einer Landstraße herabgestufte ehemalige Bundesstraße 65 sowie die weiterhin im Status einer Bundesstraße befindliche Bundesstraße 219, die eine schnelle Verbindung zum Münster Osnabrück International Airport und der ca. 40 km entfernten Westfalenmetrople Münster ermöglicht.
Wasserstraße und Hafen
Im südlich gelegenen Stadtteil Dörenthe besitzt Ibbenbüren Anschluss an den Dortmund-Ems-Kanal und damit in südlicher Richtung eine Schiffsverbindung ins industrielle Ruhrgebiet und in nördlicher Richtung im weiteren Verlauf über die Ems einen Zugang zur Nordsee. Im westlich gelegenen Stadtteil Uffeln existiert ein weiterer Hafen und ein Stichkanal am Mittellandkanal.
Medien
- Ibbenbürener Volkszeitung
- Ibbenbürener Anzeiger (Wochenblatt)
- Wir in Ibbenbüren (Wochenblatt)
- mittendrin (Regionales Magazin)
- Kanal-4 Fernsehen der Klinikum Ibbenbüren gGmbH (Krankenhausfernsehsender)
Bildungseinrichtungen
- 9 Grundschulen
- 3 Hauptschulen
- 2 Realschulen
- 2 Gymnasien
- 4 Berufskollegs
- 2 Förderschulen
- Familienbildungsstätte
- Jugendkunstschule
- Städtische Musikschule
- Volkshochschule der Stadt Ibbenbüren
- Stadtbücherei der Stadt Ibbenbüren
Justiz
Das Amtsgericht Ibbenbüren ist zuständig für Ibbenbüren selbst sowie die Gemeinden Hörstel, Hopsten, Mettingen, Recke und Saerbeck. Es ist in einem denkmalgeschützten Gebäude an der Münsterstraße 35 untergebracht, das vor kurzem erweitert wurde.
Kultur und Veranstaltungen
Zu Pfingsten findet traditionell das internationale Motorrad-Veteranen-Treffen statt mit Motorrädern aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Historische Automobile bietet das jährlich am ersten Wochenende im Juli stattfindende internationale Schnauferl-Treffen.
Jeweils am ersten Augustwochende findet seit über 20 Jahren das Dinosauriertreffen (Internationales US-Car-Treffen) in Ibbenbüren statt. Hunderte von chromblitzenden US Cars aller Epochen können dann bewundert werden. Veranstalter ist der US-Car-Club Münsterland, welcher zu den ältesten Clubs dieser Art in Deutschland gehört und in Ibbenbüren angesiedelt ist.
Bekannt ist Ibbenbüren auch für seine Innenstadt-Kirmes mit rund 250 Ausstellern, die immer am ersten Wochenende im September stattfindet. Sie ist die zweitgrößte ihrer Art in Nordrhein-Westfalen und die fünfgrößte Stadtkirmes in Deutschland überhaupt.
Am ersten Wochenende im Oktober begeistert das Kartoffel-Fest "Tolle Knolle" zunehmend mehr Bürger und Gäste der Stadt.
Eine weitere internationale Veranstaltung in Ibbenbüren ist auch das jährlich stattfindende Basketball-Osterturnier. Es wird immer von Karfreitag bis Ostermontag ausgerichtet. Den Zuschauern gefällt der attraktive Basketball, der ihnen geboten wird, da auch höherklassige Mannschaften aus dem Ausland kommen. Ausrichter ist der TV Ibbenbüren.
Eine ebenfalls internationale Veranstaltung in Ibbenbüren ist auch das jährlich stattfindende Kleinfeld-Handball-Turnier der Ibbenbürener SV. Es findet am Wochenende nach Fronleichnam im Juni statt. Mehr als 300 Mannschaften aus über 60 Vereinen spielen auf 14 Kleinfeld-Rasenplätzen im Sportzentrum Ost.
Interessant ist auch die seit 2004 stattfindende Veranstaltung "Ibbenbüren on ice" mit der größten freiliegenden Kunsteisfläche im Münsterland, jeweils von Ende November bis Anfang Januar auf dem Neumarkt.
Seit 2005 verfügt Ibbenbüren über sein eigenes Theater. Die „Schauburg“ wird vom „Quasi-So-Theater der VHS“ bewirtschaftet. Daneben gibt es noch ein Bürgerhaus, in dem vor allem das Kulturamt Veranstaltungen ausrichtet.
Mit Musikakademien in Texas und Kalifornien fand jährlich der „Pink-Jazz-Austausch“ statt, der alle zwei Jahre Ibbenbüren ausgerichtet wurde und der vom Johannes-Kepler-Gymnasium sowie dem Pink Pop e.V. durchgeführt wurde. Im diesem Rahmen kamen durchaus namhafte Größen wie Ashley Alexander und Barbara Dennerlein nach Ibbenbüren. Das Projekt wurde 2006 bis auf weiteres eingestellt.
Die Schauspieler Klaus J. Behrendt (Tatort) und Timo Dierkes sowie die Punkband Donots stammt aus Ibbenbüren. Auch Herbert Grönemeyer hat in den späten 70er Jahren eine Zeit lang in in Ibbenbüren gewohnt.
Sehenswürdigkeiten
Mitten im Zentrum von Ibbenbüren zwischen Oberem und Unterem Markt befindet sich die unter Denkmalschutz stehende evangelische Christuskirche, deren unterste Turmgeschosse noch aus der Zeit des 12. Jahrhunderts stammen. In unmittelbarer Nähe befinden sich mehrere alte Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert, das älteste aus dem Jahre 1690. Etwa 300 m weiter südwestlich gelegen findet sich der alte Posthof aus dem Jahre 1743, der das alte Zentrum von Ibbenbüren darstellt.
Eine weitere Sehenswürdigkeit stellt das Naherholungsgebiet am Aasee dar. Dieser künstlich angelegt See lädt zum Wandern und Radfahren ein. Hier befindet sich auch die Haltestelle für die Teutoburger Wald-Eisenbahn, mit der in den Sommermonaten mit einer historischen Dampflokomotive und historischen Waggons Ausflüge nach Bad Iburg unternommen werden können. Ebenso befindet sich das Freizeitbad Aaseebad direkt am Aasee. Weiterhin liegt direkt neben dem Rundweg um den Aasee einer der besten Skateparks der nähreren Umgebung.
Weiter in südlicher Richtung befindet sich das Motorradmuseum mit zahlreichen Oldtimern und Klassikern der Motorradgeschichte. Ebenfalls im Süden von Ibbenbüren, am nördlichen Hang des Teutoburger Waldes gelegen, findet sich die 1926 eröffnete Sommerrodelbahn, die zusammen mit dem 1958 gegründeten Märchenwald einen der ältesten Freizeitparks Deutschlands bildet. Auf der gegenüberliegenden südlichen Hangseite befindet sich eine bizarre Felsformation, die Dörenther Klippen. Zu ihnen gehört auch das Hockende Weib.
Städtepartnerschaften
Partnerstädte sind
- Bild:Flag of France.svg Gourdon (Frankreich),
- Bild:Flag of the Netherlands.svg Hellendoorn (Niederlande),
- Bild:Flag of Slovakia.svg Prievidza (Slowakei) und
- Bild:Flag of Saxony-Anhalt.svg Bild:Flag of Germany.svg Roßlau in Sachsen-Anhalt (Deutschland).
Söhne und Töchter der Stadt
- Hermann Gösmann (* 9. Januar 1904; † 21. Januar 1979) sechster DFB-Präsident
- Kerstin Garefrekes (* 4. September 1979) Fußballspielerin
- Wolfgang Arenhövel (* 7. November 1946) Vorsitzender des deutschen Richterbundes
- Alfred Hause (*8. August 1920; † 14. Januar 2005 in Hamburg) Violinist, Dirigent und Kapellmeister
- Bernhard Gerhard Bergmeyer (* 22. Juni 1897; † 2. März 1987) Politiker
- Bernd Saxe (* 30. März 1954) Bürgermeister der Hansestadt Lübeck
- Simon Rolfes (* 21. Januar 1982) Fußballspieler
Literatur
- Westfälischer Städteatlas; Band: IV; 1 Teilband. Im Auftrage der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hrsg. von Heinz Stoob † und Wilfried Ehbrecht. Stadtmappe Ibbenbüren, Autor: Ellen Widder. Dortmund-Altenbeken, 1994, ISBN 3-89115-132-2
- Hubert Rickelmann und Hans Röhrs: Der Ibbenbürener Steinkohlenbergbau von den Anfängen bis zur Gegenwart. Schöningh, Paderborn, München, Wien und Zürich 1983, ISBN 3-506-77223-6
- Hans Röhrs: Der Ibbenbürener Bergbau des 20. Jahrhunderts in Bildern, Ibbenbüren : Ibbenbürener Vereinsdruckerei 1998, ISBN 3-921290-94-5
- Hans Röhrs: Der Ibbenbürener Steinkohlen- und Erzbergbau und seine Mineralien, Haltern in Westfalen : Bode 1991
- Hans Röhrs: Der frühe Erzbergbau und die Hüttenindustrie im Tecklenburger Land, Ibbenbüren: Ibbenbürener Vereinsdruckerei 1987, ISBN 3-921290-23-6
- Hugo Strothmann: Wasserversorgung im Tecklenburger Land einst und heute, Ibbenbüren : Ibbenbürener Vereinsdruckerei, 2001
- Werner Suer: Ibbenbüren wie es früher war Verlag Wartberg 2000, ISBN 978-3861348658
- Friedrich E Hunsche, Bernhard Holwitt: Alt-Ibbenbüren. Bilder, Berichte, Geschichten. ISBN 978-3921290033
- Das alte Ibbenbüren aus der Luft, Verlag Wartberg 2001, ISBN 978-3831310425
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Bilder von Ibbenbüren – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
- Website der Stadt Ibbenbüren
- Informationen zum Wappen der Stadt
- Informationen zur Kohlezeche
- Altbergbau in Ibbenbüren
- Links zum Thema „Ibbenbüren“ im Open Directory Project
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Einzelnachweise
- ↑ Abt. für Meldewesen der Stadt Ibbenbüren / Internetseite der Stadt Ibbenbüren
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