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Honoratiorenpartei
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Am Anfang der Parteienentwicklung standen die sog. Honoratiorenparteien.
Sie hatten zumeist nur sehr wenige Mitglieder, die aus dem Bildungsbürgertum stammten. Dies ist einfach zu erklären, wenn man bedenkt, dass in Zeiten der Industriellen Revolution nur Honoratioren oder herausgehobene Bürger es sich auch leisten konnten, in die Politik einzusteigen.
Eine feste und straffe Organisation der Partei gab es nicht, die Arbeit wurde häufig ehrenamtlich ausgeübt. Die Fraktion war das Zentrum der Partei, d.h. eine Verbindung der obersten Parteieliten zur Basis war nicht vorhanden. Die Parteienforschung verwendet den Begriff für die anfänglichen Entwicklungen der konservativen und vor allem der liberalen Parteien. Das beste Beispiel ist die 1861 gegründete Deutsche Fortschrittspartei.
Erst mit der Zeit entwickelten sich die Parteien von elitären Zirkeln hin zu Volks-, Programm- und Allerweltsparteien.
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