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HeidelbergCement

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HeidelbergCement AG
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 1874
Unternehmenssitz Heidelberg, Deutschland
Unternehmensleitung Dr. Bernd Scheifele (Vorstandsvorsitzender)
Mitarbeiter 41.260 (2005)
Umsatz 7803 Mio. € (2005)
Branche Baustoffe
Webadresse www.heidelbergcement.de

Die HeidelbergCement AG mit Firmensitz in Heidelberg, ist der größte deutsche Baustoffhersteller und der zweitgrößte europäische Zementproduzent (der viertgrößte weltweit). 2005 setzte das weltweit tätige Unternehmen 7.803 Mio. Euro um und erzielte einen Gewinn von 471 Mio. Euro. Die HeidelbergCement AG ist im MDAX notiert.

2004 wurde die HeidelbergCement AG als einer der Hauptakteure im damals vom Bundeskartellamt aufgedeckten Zementkartell mit einer Geldbuße von 252 Mio. Euro belegt.


Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die HeidelbergCement AG geht zurück auf die in Heidelberg gelegene Bergheimer Mühle, welche in einem Konkursverfahren von dem aus Mosbach stammenden Kaufmann Johann Philipp Schifferdecker erworben und zu einer Zementfabrik umgerüstet wurde.

1874 wird die Fabrik als Portland-Cement-Werk, Heidelberg, Schifferdecker & Söhne ins Handelsregister eingetragen, 1875 beginnt die Zementproduktion. in der Folgezeit wird das Unternehmen durch Erwerb und Öffnen zahlreicher Steinbrüche erweitert.

1889 wird das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, es beginnt eine Phase der starken Expansion u.a. durch den Bau neuer Zementfabriken. 1901 fusioniert das Heidelberger Portland-Cement-Werk mit der Mannheimer Portland-Cement-Fabrik AG zur Portland-Cement-Fabrik AG Heidelberg und Mannheim AG.

Bis 1938 wurden zahlreiche weitere Zement-Unternehmen und Steinbrüche akquiriert und das Unternehmen durch verschiedene Fusionen erweitert. Nun firmierte das Unternehmen unter Portland-Zementwerke Heidelberg Aktiengesellschaft. 1959 steigt das Unternehmen auch in die Transportbetonbranche ein. 1977 expandiert das Unternehmen nach Nordamerika und gründet dort Tochtergesellschaften. Nun werden auch weitere Branchen des Baustoffhandels erschlossen (Baustoffchemie, Dämmsysteme).

1978 wird der Name des Unternehmens in Heidelberger Zement Aktiengesellschaft umgewandelt.

1993 Erwerb von 42,4 % der belgischen S.A. Cimenteries CBR, die 1999 komplett übernommen wird. In den 1990ern wird das Unternehmen zusehends internationalisiert, insbesondere durch Expansion nach Ostasien. Ebenfalls 1999 wurde der schwedische Baustoffhersteller Scancem übernommen. Ab 2001 wurde schrittweise der indonesische Zementhersteller Indocement unter Mithilfe der WestLB übernommen. 2002 wird das Unternehmen in HeidelbergCement AG umbenannt.

einige wesentliche Beteiligungen

Eigentümerstruktur

Über die Spohn Cement GmbH hält die Familie Merckle (siehe auch Ratiopharm, Phoenix Group) aus Blaubeuren 67,8 % der Aktien. Dr. h.. Adolf Merckle, das Familienoberhaupt, hält gesondert weitere 8,2 % der Aktien. Die Schwenk Beteiligungen GmbH & Co KG, Ulm hält 7,5 % der Aktien (hatte 2004 das Aktienpaket der Allianz AG übernommen). Der Rest der Aktien befindet sich im Streubesitz.

Weblinks


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