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Haune

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Haune

Die Haune in Hauneck, Ortsteil Unterhaun

Daten
Lage Landkreise Fulda und Hersfeld-Rotenburg, Hessen
Länge 64 km
Quelle bei Künzell (Ortsteil Dietershausen)
Quellhöhe 475 m ü. NN
Mündung In Bad Hersfeld in die Fulda
Mündungshöhe 200 m ü. NN
Höhenunterschied 275 m
Einzugsgebiet 499,58 km²
Mittelstädte Bad Hersfeld
Kleinstädte Hünfeld
Rechte Nebenflüsse Bieber, Nüst, Eitra
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Die 64 km lange Haune (im frühen Mittelalter Hunaha genannt) ist ein Nebenfluss der Fulda in Osthessen, Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die wasserreiche Haune entspringt im westlichen Teil der Rhön am Fuß des Giebelrain, oberhalb von Dietershausen in der Gemeinde Künzell.

Die Inschrift auf einer Tafel an der Haunequelle lautet:

HAUNE HEISS ICH
DIE FULDA SPEISS ICH
DIE WESER GRÜSS ICH
ZUR NORDSEE FLIESS ICH

Danach windet sich die Haune parallel zur Fulda in nördlicher Richtung durch Künzell und Petersberg. Nach der kleinen Haunetalsperre fließt sie vorbei an Hünfeld, Burghaun, Haunetal und Hauneck nach Bad Hersfeld. Hier mündet sie in die Fulda.

Geschichte

Im frühen Mittelalter wurde der Fluss „Hunaha“ genannt. Dies könnte soviel wie Bergwasser bedeuten.


Sehenswürdigkeiten und Bauwerke

  • Eines der bekanntesten Ausflugsziele direkt an der Haune ist die Ruine der Burg Hauneck auf dem 524 m hohen Stoppelsberg bei Haunetal.
  • Rund 4 km weiter flussaufwärts findet sich in Burghaun ein seltenes Kirchenspiel. Dort steht auf der Ruine eines alten Schlosses die jüngere, katholische Kirche. Links daneben, hinter dem mittelalterlichem Torhaus, das aus der Zeit stammt, in dem Burghaun in Stadt und Dorf aufgeteilt war, findet sich die ältere, evangelische Kirche. Einer Sage zufolge wurde nach der Reformation die katholische Kirche so erbaut, dass kein Licht mehr in die kleinere Evangelische Kirche fallen sollte.

Weblinks

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