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Hardinxveld-Giessendam

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Gemeinde Hardinxveld-Giessendam
Bild:Sin escudo.svg Bild:Sin escudo.svg
(Flagge von Hardinxveld-Giessendam) (Wappen von Hardinxveld-Giessendam)
Bild:LocatieHardinxveld-Giessendam.png
Provinz Südholland
Bürgermeister
Sitz der Gemeinde Hardinxveld-Giessendam
Fläche
 - Land
 - Wasser
19,35 km²
16,89 km²
2,46 km²
Einwohner

 - Bevölkerungsdichte
17.834
(1. Juni 2005)

1.056 Ew./km²
Koordinaten k.A. N Breite
k.A. O Länge
bedeutender Verkehrsweg k.A.
Vorwahl k.A.
Postleitzahlen k.A.
Offizielle Website www.hardinxveld-giessendam.nl


Hardinxveld-Giessendam (Bild:Loudspeaker.svg    anhören ?/i

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) ist eine Gemeinde in den Niederlanden, Provinz Südholland. Sie hatte Anfang 2004 etwa 17.800 Einwohner. Ihre Gesamtfläche beträgt 19,5 km².

Die Gemeinde umfasst das Zwillingsdorf Hardinxveld-Giessendam, wo sich auch das Rathaus befindet, und das mehr östlich liegende Boven Hardinxveld.

Lage und Wirtschaft

Hardinxveld-Giessendam liegt am Nordufer des Flusses Merwede, im Polder Alblasserwaard, zwischen Sliedrecht und Gorinchem. Es hat einen Kleinbahnhof an der Linie Dordrecht - Tiel. Auch die Autobahn zwischen diesen beiden Städten verläuft durch die Gemeinde.

Die Lage am Fluss hat die Industrie stark gefördert. Im Dorf gibt es viele Betriebe, die Schiffsteile produzieren, einige Reparatur- und Wartungswerften, und wie auch in Werkendam viele Bauunternehmen.

Geschichte

Hardinxveld und Giessendam waren ursprünglich zwei verschiedene Dörfer, die beide im 13. Jahrhundert entstanden. Giessendam lag bei einem Damm im kleinen Moorbach Giessen. Hardinxveld kannte schon im Mittelalter eine Blütezeit: im 14. Jahrhundert kannte es die Zollfreiheit, und hatte eine eigene Gerichtsbarkeit.

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurden diese Dörfer in strengen Wintern besonders bedroht durch folgende Umstände: Bei Boven Hardinxveld war der Fluss etwas schmaler als anderswo. Dadurch setzte sich mehr Sand aus dem Oberlauf ab, und es entstanden Sandbänke. Wenn der Fluss zugefroren war und wieder aufzutauen begann, bildeten sich auf diesen Sandbänken starke Eisdämme aus Eisschollen. Diese konnten mit großer Wucht die Flussdeiche zerdrücken und Überschwemmungen herbeiführen. Oft gab es Tote, der Sachschaden war immer wieder erheblich. Dadurch wurde die Ausbesserung der Deiche in dieser Region nach etwa 1820 höchste Priorität, danach blieben solche Katastrophen aus.

Mehr über die Geschichte des Alblasserwaard ist im Heimatmuseum von Hardinxveld-Giessendam, "De Koperen Knop", zu finden. Es ist in einem monumentalen, aus etwa 1700 stammenden Bauernhof beheimatet.

Weblinks

  • Webseite der Gemeinde: [1] (nl)
  • Webseite des Heimatmuseums De Koperen Knop: [2] (nl)
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