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Happening

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Das Happening ist neben Fluxus eine der wichtigsten Formen der Aktionskunst der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. Kurz gesagt ist Happening eine Art von Improvisation direkt vor dem Publikum, bei dem unterschiedlich auf das Publikum reagiert und eingegangen wird. Der Begriff wurde erstmals 1959 von Allan Kaprow für eine Aktion in der New Yorker Reuben Gallery benutzt, die aus 18 Happenings in sechs Teilen bestand. Es gab dabei drei Räume, welche durch Plastikfolie voneinander abgetrennt waren und in denen zur gleichen Zeit die Geschehnisse abliefen.

Bei einem Happening agieren Künstler oder auch Laien mit den unterschiedlichsten Handlungen vor einem Publikum. Dieses ist dabei Teil der vom Künstler erdachten Aktion. Es wird mit in die künstlerischen Handlungen einbezogen, wobei der Geschehensablauf nicht von vornherein festgelegt ist. Je nach Reaktion der Zuschauer kann unterschiedlich improvisiert werden.

Ziel der Happening-Künstler war es, den traditionellen Kunstbegriff zu erweitern und die Kunst mit dem alltäglichen Leben zu verbinden. Dabei sollten den Menschen alltägliche Handlungen verdeutlicht und dadurch abstrahiert werden.

Bekannte Vertreter: Allan Kaprow, John Cage, George Brecht, Bazon Brock, Joseph Beuys, Wolf Vostell, Yoko Ono, Claes Oldenburg, Robert Whitman, Robert Rauschenberg, Red Grooms, Jim Dine, Al Hansen

Siehe auch: Performance (Kunst), Environment

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