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Hans Puvogel
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Hans Puvogel (* 25. September 1911 in Bremen; † 11. Juni 1999) war ein deutscher Jurist und Politiker (CDU).
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Leben und Beruf
Puvogel besuchte das Neue Gymnasium in Bremen. Nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaften in Tübingen, München und Göttingen. 1934 legte Puvogel das Referendarexamen ab, 1937 das Assessorexamen. Im selben Jahr promovierte er an der Georg-August-Universität Göttingen mit der euthanasiebefürwortenden Arbeit Die leitenden Grundgedanken bei der Entmannung gefährlicher Sittlichkeitsverbrecher zum Dr. jur. Von 1937 bis 1939 war Puvogel als Anwaltsassessor in Hannover tätig. Von 1940 bis 1945 leistete er Kriegsdienst. Ein Jahr war Puvogel in Kriegsgefangenschaft in Belgien. Seit 1947 war er als Rechtsanwalt und Notar in Achim tätig. Puvogel war Mitglied des Verbandsausschusses des Elektrizitätsverbandes Stade in Bremen. Er war verheiratet und hatte zwei Kinder.
Partei
Puvogel trat 1962 der CDU bei.
Kommunale Ämter
Puvogel war seit 1959 Mitglied des Rates der Stadt Achim und des Kreistages des Landkreises Verden. Er war Landrat des Landkreises Verden.
Abgeordneter des Niedersächsischen Landtages
Puvogel gehörte vom 20. Mai 1963 bis zum 20. Juni 1978 als Abgeordneter dem Niedersächsischen Landtag der 5. bis 8. Wahlperiode an. Er war vom 29. Juni 1967 bis zum 27. Mai 1975 stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion.
Niedersächsischer Minister der Justiz
Puvogel wurde am 12. Mai 1976 als Minister der Justiz in die von Ministerpräsident Ernst Albrecht geführte Landesregierung von Niedersachsen berufen. Nachdem seine Dissertation öffentlich bekannt geworden war, distanzierte er sich nicht von ihren Inhalten, sondern beharrte auf den damals geäußerten Thesen. Daraufhin trat er am 4. April 1978 als Justizminister zurück.
Ehrungen
Puvogel war Inhaber des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Literatur über Hans Puvogel
Spoo, Eckart: "Zumutungen. Jahn und Puvogel beispielsweise", in: Bittner, Wolfgang/Düvel, Hasso/Holtfort, Werner/Spoo, Eckart (Hrsg.): Sturmfest und erdverwachsen. Schwarze Geschichten über Ernst Albrecht und die CDU, Steidl-Verlag, Göttingen 1980, ISBN 3-88243-010-9, S. 57-63
Weblinks
Siehe auch
Kabinett Albrecht I, Kabinett Albrecht II
Wilhelm Ellinghaus | Werner Hofmeister | Otto Krapp | Hinrich Wilhelm Kopf | Richard Langeheine | Arvid von Nottbeck | Werner Hofmeister | Arvid von Nottbeck | Gustav Bosselmann | Hans Schäfer | Hans Puvogel | Ernst Albrecht | Hans-Dieter Schwind | Walter Remmers | Heidrun Merk | Wolf Weber | Christian Pfeiffer | Elisabeth Heister-Neumann
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Puvogel, Hans |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist und Politiker (CDU) |
| GEBURTSDATUM | 25. September 1911 |
| GEBURTSORT | Bremen |
| STERBEDATUM | 11. Juni 1999 |
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