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Hamburg-Eimsbüttel (Stadtteil)
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| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Hamburg |
| Bezirk: | Hamburg-Eimsbüttel |
| Fläche: | 3,2 km² |
| Einwohner: | 54.195 (2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 16.936 Einwohner je km² |
| Vorwahl: | 040 |
| Kfz-Kennzeichen: | HH |
Der Stadtteil Eimsbüttel ist Namensgeber des Hamburger Bezirks Eimsbüttel und von der Einwohnerzahl dessen mit Abstand größter Stadtteil. Er grenzt an die Stadtteile Stellingen, Lokstedt, Hoheluft-West, Harvestehude und Rotherbaum im Bezirk Eimsbüttel, an St. Pauli im Bezirk Hamburg-Mitte sowie an Altona-Altstadt und Altona-Nord im Bezirk Altona.
Die rund 54.000 Einwohner des Stadtteils Eimsbüttel leben auf nur 3,2 km², so dass er mit 16.936 Einwohnern pro km² der nach Hoheluft-West am zweitdichtesten besiedelte Stadtteil Hamburgs ist. Dennoch gilt Eimsbüttel aufgrund der zahlreichen Grünflächen (z. B. Eimsbüttler Park und der großenteils baumbestandenen Straßen) als vergleichsweise grün. Wegen seiner innenstadtnahen Lage, seiner durch die dichte, mehrstöckige Bebauung gegebenen Urbanität und seine gute Infrastruktur ist der Stadtteil besonders bei jungen Menschen sehr beliebt. So hat Eimsbüttel bereits viele Künstler hervorgebracht, ob in der Designbranche, in der Kunst oder in der Musik. Besonders für Aktivisten aus dem Bereich der HipHop-Kultur hat sich hier eine lebendige Szene entwickelt. In Hamburg und überregional bekannte Rapgrößen wie die Beginner und Samy Deluxe sind nur einige der zu nennenden Künstler.
Das Zentrum des Stadtteils erstreckt sich rund um die U-Bahn-Haltestelle Osterstraße.
Geschichte
- 1275 wurde Eimsbüttel als eines der kleinsten Dörfer vor den Toren Hamburgs zum ersten Male urkundlich als Eymersbuttele erwähnt und gehört damit Siedlungshistorisch zu den Büttel-Ortschaften.
- 1339 überließ Graf Adolf von Holstein das Dorf dem angrenzenden Kloster Herwardeshude. Den Grundstock des Dorfes bildeten drei Vollhöfe und vier Kätnerhöfe mit 289,51 ha.
- 1560 legte das Kloster eine Schäferei an, woraus der Schäferkamp entstand.
- Im 17. Jahrhundert setzte der Zuzug vornehmer Hamburger ein, die sich Landhäuser erbauen ließen. Familien wie Alardus, Doormann, Faber, Lappenberg, Lastrop und Lutteroth finden sich noch heute in Eimsbüttler Straßennamen wieder.
- 1813 brannten die Franzosen ganz Eimsbüttel nieder - nur ein Hof, der Heußhof, und nahegelegene Häuser blieben bestehen. Doch die Zahl der Einwohner stieg in der nachfolgenden Zeit rasch an: von 52.189 (1895) auf 116.400 (1910) bis 124.802 (1925).
- 1886 wurde die Christuskirche eingeweiht, acht Jahre später die Apostelkirche. Wasser hatte Eimsbüttel damals genug: die Flußbadeanstalten der Alster und das 1936 erbaute erste Warmwasserfreibad Hamburgs, das „Kaifu“.
- 1957 wurde die Fazle-Omar-Moschee als erste Moschee in der Nachkriegzeit in Deutschland eröffnet.
Heute stellt sich der Stadtteil Eimsbüttel hauptsächlich als citynaher, dichtbebauter Wohnbezirk dar, in dem sich städtebaulich alte Quartiere aus der Zeit vor und um die Jahrhundertwende mit Bauten aus der Schumacher-Ära und der Nachkriegszeit abwechseln.
Öffentliche Einrichtungen
In der Monetastraße 3 befindet sich der Kreisverband Hamburg-Eimsbüttel e.V. des Deutschen Roten Kreuzes.
Literatur
Katharina Marut/Jan Schröter: Eimsbüttel im Wandel, Medien-Verlag Schubert, Hamburg 1992, ISBN 3-9802319-9-2
Eidelstedt | Eimsbüttel | Harvestehude | Hoheluft-West | Lokstedt | Niendorf | Rotherbaum | Schnelsen | Stellingen
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Hamburg-Eimsb%C3%BCttel_%28Stadtteil%29, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
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