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Halbwertsschicht
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Als Halbwertsschicht, auch Halbwertsdicke genannt, bezeichnet man im Strahlenschutz die Stärke eines Materials, die notwendig ist, die Gammastrahlung auf die halbe Intensität (und damit Dosisleistung) zu reduzieren. Sie ist eine Länge, also z.B. in Millimetern, Metern oder Kilometern anzugeben. Sie hängt ab von der Gammaenergie und dem Material (s. Abschirmung (Strahlung)).
Die Halbwertsdicke ist als Hilfsmittel jedoch nur für die überschlägige Dimensionierung einfacher Abschirmungen mit gewissen Sicherheitszuschlägen tauglich, da durch vielfältige physikalische Effekte (z. B. Dosisaufbau, Streuung, Skyshine-Effekte) eine reale Abschirmung nicht exakt dieser vereinfachten Gesetzmäßigkeit folgt. Präzise Berechnungen werden z. B. mit Monte-Carlo-Simulationen oder Transportrechnungen vorgenommen.
Der Begriff Zehntelwertsdicke ist analog zu betrachten, in diesem Fall sinkt die Dosisleistung auf 1/10.
Beispiele einiger Halbwertsschichten, bezogen auf eine Gammaenergie von 2 MeV:
- Luft: 12.000 cm
- Wasser: 14 cm
- Beton: 9 cm
- Blei: 1,4 cm
Aus einer bestimmten Materialstärke kann man über die Halbwertsschicht errechnen, wie stark die Abschirmung ist. Die austretende Strahlung nimmt mit der Anzahl der Halbwertsschichten exponentiell ab.
Die Halbwertsschicht hängt mit dem Absorptionskoeffizienten nach Parser-Fehler (Das temporäre Verzeichnis für mathematische Formeln kann nicht angelegt oder beschrieben werden.): d_{\frac{1}{2}} = \frac{\ln 2}{\mu}
zusammen.
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