Das Fotonexus-Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Hainichen
Aus Fotonexus.
| Bild:Disambig-dark.svg | Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Hainichen (Begriffsklärung). |
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Bild:Wappen Hainichen.png |
| ||||
| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Sachsen | ||||
| Regierungsbezirk: | Chemnitz | ||||
| Landkreis: | Mittweida | ||||
| Koordinaten: | Koordinaten: 50° 58′ N, 13° 8′ O50° 58′ N, 13° 8′ O | ||||
| Höhe: | 304 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 51,57 km² | ||||
| Einwohner: | 9303 (30. Dez. 2006) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 180 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 09661 | ||||
| Vorwahl: | 037207 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | MW | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 14 1 82 150 | ||||
| Stadtgliederung: | 9 Ortsteile | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 1 09661 Hainichen | ||||
| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Dieter Greysinger (SPD) | ||||
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Hainichen, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Hainichen oder auch Gellertstadt genannt, ist eine sächsische Kleinstadt und liegt im Landkreis Mittweida. Sie befindet sich 26 km nordöstlich von Chemnitz und ist über die Anschlussstelle 72 der Autobahn A 4 und die Bundesstraße 169 zu erreichen.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Nachbargemeinden
Angrenzende Gemeinden sind die Stadt Frankenberg, Striegistal, Rossau und Tiefenbach im Landkreis Mittweida sowie Frankenstein und Oberschöna im Landkreis Freiberg.
Stadtgliederung
Zu Hainichen gehören die Ortsteile
- Bockendorf,
- Cunnersdorf,
- Eulendorf,
- Gersdorf,
- Falkenau,
- Riechberg,
- Siegfried und
- Schlegel.
Geschichte
Hainichen wurde im Jahre 1276 erstmals urkundlich als Marktflecken villa forensis Heynichen erwähnt. Im Jahre 1282 wird das Städtchen civitas genannt.
Am 23. April des Jahres 1800 wurde Hainichen von einer Windhose der Klasse F5 (nach der Fujita-Skala) heimgesucht.
Am 14. Juli 1870 erfolgte die amtliche Festlegung der Schreibweise Hainichen für den Stadtnamen.
Im Jahre 1995 erregte der Fall des Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Hainichen Kurt Fischer für Aufsehen, der einer geplanten Entführung des Landrates Schramm für schuldig befunden wurde.
Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
|
|
Politik
Gemeinderat
Bürgermeister
Dieter Greysinger (SPD), seit dem 1. Dezember 2004
Städtepartnerschaften
- Dorsten, Nordrhein-Westfalen
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
- Gellert Museum
Bauwerke
- Camera Obscura
- Herfurthsches Haus
- Trinitatiskirche
- Tuchmacherhaus
Parks
- Stadtpark
- Landschaftsschutzgebiet Striegistäler
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Hainichen befindet sich in der Tarifzone des Verkehrsbund Mittelsachsen (VMS), welcher von Hainichen aus einige Strecken bedient, unter anderem auch nach Chemnitz. Im Jahr 2004 wurde die Eisenbahnstrecke Niederwiesa–Hainichen–Roßwein (Kursbuchstrecke 516) nach umfangreicher Rekonstruktion auf dem Abschnitt bis Hainichen wieder eröffnet und von der City-Bahn Chemnitz bedient. Der Streckenabschnitt von Hainichen nach Roßwein durch das malerische Striegistal blieb von dieser Rekonstruktion ausgeklammert. Ende des Jahres 2005 begannen im Bahnhof Böhrigen die Abrissarbeiten der Gleise, um einem Radwanderweg zu weichen.
Ansässige Unternehmen (Auswahl)
- ISE Industries Hainichen GmbH: Automobilzulieferer (u. a. Türscharniere, Motoren- und Getriebeteile, Ölpumpen), 429 Beschäftigte (2005)
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
- Friedrich Gottlob Keller
- 1895 Otto Fürst von Bismarck (1815–1898), Reichskanzler
Söhne und Töchter der Stadt
- Christlieb Ehregott Gellert (1713–1795), Metallurge und Mineraloge
- Christian Fürchtegott Gellert (1715–1769), bedeutender Dichter der Aufklärung
- Johann Gottfried Stecher (1718–1776), Bildhauer
- Carl Friedrich Mosch (1784–1859), Mineraloge und Schriftsteller
- Friedrich Gottlob Keller (1816–1895), Erfinder
- Günter Hofmann (* 1944), Maler
- Konrad Zdarsa (* 1944), römisch-katholischer Bischof von Görlitz
- Karin Oehme (* 1946), Schauspielerin
- Andreas Altmann (* 1963), Schriftsteller
- Uwe Kamm-Richter (* 1951), Historiker
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
- Johann Gottfried Stecher (1718–1776), Holzbildhauer
Weblinks
Altmittweida | Burgstädt | Claußnitz | Erlau | Frankenberg/Sa. | Geringswalde | Hainichen | Hartmannsdorf | Königsfeld | Königshain-Wiederau | Kriebstein | Lichtenau | Lunzenau | Mittweida | Mühlau | Penig | Rochlitz | Rossau | Seelitz | Striegistal | Taura | Tiefenbach | Wechselburg | Zettlitz
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Hainichen, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Hainichen, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
