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Grossherzoglich Hessischer Verdienstorden
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Der Grossherzoglich Hessischer Verdienstorden Philipps des Großmütigen wurde am 1. Mai 1840 von Großherzog Ludwig II. gestiftet wurde.
Der Orden hatte ursprünglich vier Klassen und wurde am 1. Mai 1849 von Großherzog Ludwig III. durch eine V. Klasse, dem Silbernen Kreuz sowie der Teilung des bisherigen Ritterkreuzes in zwei Klassen ergänzt
Das Ordenszeichen ist ein goldgerändertes, achteckiges, weissemailliertes Kreuz mit goldeingefaßten blauen Mittelschild. Darin zu sehen ist die Büste Philipps des Großmütigen mit der Umschrift SI DEUS NOBISCUM, QUIS CONTRA NOS (Wer ist wider uns, wenn Gott mit uns). Auf der Rückseite ist der Hessische Löwe auf blauem Grund mit der Umschrift LUDOVICUS III MAGNUS DUC HASSIAE INSTITUIT abgebildet.
Die Großkreuze tragen einen achtstrahligen Silberstern mit dem Mittelschild des Kreuzes, die Komture I. Klasse ein silbernes vierarmiges, goldeingefaßtes Kreuz mit dem Mittelschild ohne Devise, außer dem Kreuz um den Hals, die Komture II. Klasse nur letzteres. Die Ritter I. Klasse das goldeingefaßte Kreuz im Knopfloch, ebenso die II. Klasse das silbereingefaßte Kreuz. Für militärische Verdienste konnte der Orden auch mit Schwertern verliehen werden.
Das Band ist hochrot mit ganz schmalen blauen Bordstreifen.
Quellen
Meyers Koversationslexikon 1888, Stichwort "Philipps des Großmütigen, Verdienstorden"
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