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Großtrappe
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| Großtrappe | ||||||||||
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| Bild:Dabao.jpg Großtrappe (Otis tarda) | ||||||||||
| Systematik
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
| Otis tarda | ||||||||||
| Linnaeus, 1758 | ||||||||||
| Unterarten | ||||||||||
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Die Großtrappe (Otis tarda) ist ein ziemlich scheuer Vogel aus der Familie der Trappen (Otididae). Sie zählt zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt. Großtrappen können bis zu 20 Jahre alt werden.
Inhaltsverzeichnis |
Aussehen
Das Männchen der Großtrappe wird bis zu 18 kg schwer, erreicht eine Spannweite von bis zu 260 cm und eine Höhe von bis zu 104 cm. Das Weibchen wird meistens nur halb so groß und bis zu 8 kg schwer.
Die Großtrappe ist ein braun gescheckter, großer Vogel mit kräftigen Beinen. Das ältere Männchen hat einen Federbart, der am Schnabel beginnt und etwa an der Mitte des Halses aufhört, sonst sind die Männchen und Weibchen gleichfarbig.
Verbreitung
Die Großtrappe besiedelt ein großes Areal zwischen Spanien und der Mongolei, sie kommt aber nur inselhaft und sehr lokal vor. In den meisten Ländern ist sie schon ausgerottet. Heute ist die Großtrappe auf der ganzen Welt gefährdet. Vorkommen von Otis tarda tarda gibt es in Spanien (u.a. in der Extremadura) (15.000), Russland (10.000), Ungarn (1.200), der Ukraine (550), Portugal (500), Österreich (100, am Neusiedler See, im Weinviertel sowie am Standort der zukünfitigen 3. Runway des Flughafen Wien-Schwechat), Deutschland (100) und Marokko (50). Die östliche Unterart Otis tarda dybowskii ist noch in der Mongolei (100-500 (?)) und Süd-Russland (100-200 (?)) anzutreffen.
Zu den letzten Rückzugsgebieten in Deutschland zählen die geschützten Bereiche Havelländisches Luch, Belziger Landschaftswiesen und Fiener Bruch. Nach aktuellen Bestandsaufnahmen in den Belziger Landschaftswiesen gehen die Naturschutzbehörden von einer realistischen Überlebenschance für den Vogel aus. Im Frühjahr 2006 wurden in Brandenburg 101 Großtrappen gezählt. Mitte der 1990er waren es nur 57 Tiere.[1]
Lebensraum
Der Lebensraum der Großtrappe sind Ackerflächen, die Kultursteppe und Grünwiesen.
Ernährung
Erwachsene Tiere fressen Kräuter, Körner, Samen, Früchte, Insekten und Kleinsäuger. Die Jungtiere werden mit Insekten gefüttert.
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Großtrappe – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
- Förderverein Großtrappenschutz e.V.
- http://www.markuskappeler.ch/tex/texs/grosstrappe.html
- http://www.noel.gv.at/Service/RU/RU5/Artenschutz/Grosstrappe.htm
- http://www.wwf.at/Projekte/artenschutz/trappe/?backchannel=/Channels/artenschutz
- http://www.naturfoto-online.de/galerie-grosstrappe-1.htm
- Otis tarda in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2006. Eingestellt von: BirdLife International, 2004. Version vom 11. Mai 2006
Fußnoten
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