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Grauwert
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Der Grauwert in der Typografie wird vor allem durch Strichstärke, Laufweite, Wortabstand, Zeilenlänge und dem Zeilenabstand (Durchschuss) bestimmt. Ideal ist es, wenn alle oben genannten Merkmale so auf einander abgestimmt sind, dass der Text optimal lesbar ist.
Dieser Grauwert kann dann z. B. zum Vergleich mit einem Schwellwert bei einem Schwellwertverfahren verwendet werden.
In der Bildverarbeitung stellt der Grauwert den Helligkeits- oder Intensitätswert eines einzelnen Bildpunktes dar. Im Fall eines RGB-Farbwertes kann mit der Formel
- Grauwert = 0,299·Rot + 0,587·Grün + 0,114·Blau
der Grauwert errechnet werden. Das Ergebnis ist ein Wert, der unabhängig von den Farben die Helligkeit des Bildpunktes wiedergibt. Die prozentuale Verteilung der Farben hängt mit der entsprechenden Farbempfindlichkeit der Augen zusammen. In der Bildverarbeitungs-Praxis wird diese Verteilung jedoch manchmal außer Acht gelassen und alle drei Farbkanäle werden gleich gewichtet.
In der Fernsehtechnik wird das Grauwertsignal (Luminanzsignal) noch heute im FBAS-Signal benutzt, um zum alten BAS-Signal (schwarz/weiß) kompatibel zu sein.
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