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Gothaer Nachparlament
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Als Gothaer Nachparlament wird die Versammlung von 148 ehemaligen Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung vom 26. Juni bis zum 28. Juni 1849 in Gotha bezeichnet.
In Gotha trafen sich die liberalen Abgeordneten, die in Frankfurt die erbkaiserliche Partei unterstützt hatten, darunter als bekannteste Hermann von Beckerath, Friedrich Christoph Dahlmann, Heinrich von Gagern, Jacob Grimm, Karl Mathy, Robert von Mohl und Eduard Simson. Sie verständigten sich in Gotha auf eine Unterstützung der von Joseph von Radowitz konzipierten Unionspolitik und auf eine Teilnahme am Erfurter Unionsparlament, um nach dem Scheitern des Paulskirchenparlaments zumindest eine Verfassung und einen engeren Zusammenschluss Deutschlands zu erreichen. Hierfür nahmen sie eine monarchischere Ausgestaltung und die preußische Führungsrolle bei der Gestaltung der politischen Grundlagen in Kauf.
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