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Goes
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| Bild:Disambig-dark.svg | Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Goes (Begriffsklärung). |
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| Bild:LocatieGoes.png | |||||
| Provinz | Zeeland | ||||
| Bürgermeister | drs. D.J. van der Zaag (CDA) | ||||
| Sitz der Gemeinde | Goes | ||||
| Fläche - Land - Wasser | 102,13 km² 62,73 km² 39,40 km² | ||||
| Einwohner - Bevölkerungsdichte | 36.698 (1. Januar 2006) 586 Ew./km² | ||||
| Koordinaten | k.A. N Breite k.A. O Länge | ||||
| bedeutender Verkehrsweg | A58 | ||||
| Vorwahl | 0032113 | ||||
| Postleitzahlen | 4460-4465 | ||||
| Offizielle Website | www.goes.nl | ||||
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Goes, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
) ist eine Stadt und eine Gemeinde in den Niederlanden, Provinz Zeeland. Zur Gemeinde gehören auch die Dörfer Kloetinge, Wolphaartsdijk, 's- Heer Arendskerke, 's- Heer Hendrikskinderen, alle mit über 1.000 Einwohnern, und noch einige kleinere Ortschaften. Die Gemeinde hat (Anfang 2006) 36.698 Einwohner, von denen 26.940 in der Stadt selbst leben.
Inhaltsverzeichnis |
Lage und Wirtschaft
Goes liegt an den Auto- und Eisenbahnen zwischen Vlissingen und Roosendaal. Die Stadt ist das wirtschaftliche Zentrum der ehemaligen Insel Zuid-Beveland. Es gibt eine Fabrik von Pommes frites usw., eine Leimfabrik und viele Handelsunternehmen. Auch die Landwirtschaft und der Tourismus sind von Bedeutung.
Geschichte
Am Ufer eines inzwischen eingedeichten Wasserlaufes entstand im 10. Jahrhundert das Dorf Goes. Schon im 12. Jahrhundert wurden Märkte gehalten. Im Jahre 1405 bekam Goes die Jurisdiktion, d.h. das Recht der Bürger auf eigene Rechtsprechung; 1417 gewährte Jakoba von Bayern Goes das Recht, eine Stadtbefestigung zu bauen. Goes war damals wichtig wegen der Salzgewinnung und der Schifffahrt (es hatte einen Hafen). Im Jahre 1554 brannte die Stadt mit den vielen Holzhäusern nieder und wurde bald wieder aufgebaut. Im Achtzigjährigen Krieg fiel Goes schon 1577 in die Hände der aufständischen Holländer. Darauf wurden Festungsalagen gebaut. Vom 17. Jahrhundert an war es wieder eine Marktstadt für die umliegenden Bauern, die im 19. Jahrhundert stark an Bedeutung verlor. Als 1868 der Bahnanschluss zustande kam, und vor allem als 1980 ein Industriegelände eröffnet wurde, trat wirtschaftlicher Fortschritt ein.
Sehenswürdigkeiten
Die Innenstadt von Goes ist reich an schönen alten Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Auch die Kirche und das Rathaus sind sehenswert.
Im Jahre 2005 ist in der Stadt das neue Museum HMDB (Historisch Museum der Bevelanden) eröffnet worden. Exponate sind unter anderem Silberwerk, Trachten, Gemälde, archäologische Fundstücke und alte Bücher.
Zwischen Goes und Borsele verkehrt im Sommer eine Museumseisenbahn mit Dampflokomotiven. Unterwegs hält diese im reizvollen Dorf Hoedekenskerke.
In der Nähe liegt das Veerse Meer, ein beliebtes Wassersportgebiet. In Goes selbst ist ein Jachthafen.
Söhne und Töchter der Stadt
- Isaäc Dignus Fransen van de Putte, niederländischer Staatsmann
- Bas van Fraassen, ist Wissenschaftstheoretiker und Vertreter des Konstruktiven Empirismus
Städtepartnerschaft
Weblinks
- Webseite der Gemeinde Goes (nl,fr,de,en)
- Museumseisenbahn nach Borsele
- Historisches Museum Bevelanden (Webseite benutzbar ab Juni 2006)
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