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Gaschurn
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| Wappen | Karte |
|---|---|
| Bild:Wappen at gaschurn.png | Bild:Map at gaschurn.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Vorarlberg |
| Politischer Bezirk: | Bezirk Bludenz (BZ) |
| Fläche: | 176,78 km² |
| Einwohner: | 1.893 (Stand: 31. Dezember 2002) |
| Höhe: | 979 m ü. A. |
| Postleitzahl: | 6793 |
| Geografische Lage: | Koordinaten: 46° 58′ N, 10° 1′ O46° 58′ N, 10° 1′ O |
| Gemeindekennziffer: | 80110 |
| Verwaltung: | Gemeindeamt 6793 Gaschurn |
| Offizielle Website: | http://www.riskommunal.net/gaschurn |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Martin Netzer |
| Gemeinderat: | 10 ÖVP, 1 SPÖ, 6 FPÖ 1 Andere |
Der Tourismusort Gaschurn ist die südlichste und flächenmäßig größte Gemeinde im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Gaschurn liegt im Bezirk Bludenz und hatte im Jahr 2002 1.651 Einwohner.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Der Ortskern Gaschurns liegt 979 m ü. A. im Montafon zwischen Gortipohl und dem Ortsteil Partenen. 12,7 % der Gemeindefläche sind bewaldet, 51,7% bestimmen die Alpen. Gaschurn gliedert sich in die beiden Ortsteile Gaschurn und Partenen.
Geschichte
Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich. Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Gaschurn seit der Gründung 1861. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.
Bevölkerungsentwicklung
| Volkszählung | Einwohner |
|---|---|
| 2001 | 1.651 |
| 1991 | 1.714 |
| 1981 | 1.691 |
| 1971 | 1.710 |
Quelle: Bevölkerungsentwicklung 1869 - 2001 der Statistik Austria
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Am 31. Dezember 2002 hatte die Gemeinde 1.893 Einwohnern (inkl. Zweitwohnsitze). Der Ausländeranteil lag 2002 bei 10,9%.
Gemeindewappen
Das Gemeindewappen entstand im Jahre 1966 nach einem Entwurf des Schrunser Künstlers und Heraldikers Konrad Honold.
Politik
Der Gemeinderat hat 18 Mitglieder. Die Zusammensetzung nach der Wahl 2005 ist ÖVP: 10 Sitze, SPÖ 1 Sitz, FPÖ 6 Sitze und "Frauen für Gaschurn und Partenen" 1 Sitz. Bürgermeister ist Martin Netzer. Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 2.676.343 €, die gemeindlichen Ausgaben bei 4.830.269 €. Der Schuldenstand betrug 2001 1.341.895 €.
Wirtschaft und Infrastruktur
Am Ort gab es im Jahr 2003 66 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 360 Beschäftigten und 25 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 818. Tourismus und Fremdenverkehr sind wichtig. Im Tourismusjahr 2001/2002 gab es insgesamt 428.119 Übernachtungen.
Am Ort gibt es (Stand Januar 2003) 71 Schüler. In Gaschurn gibt es einen Kindergarten.
Kapelle Maria Schnee
Innerhalb des Dorfkernes von Gaschurn liegt auf einem kleinen Hügel die Kapelle "Maria Schnee". Die Errichtung der Kapelle geht laut Inschrift auf das Jahr 1637 zurück. Als Gründer und Erbauer gilt Lukas Tschofen, eine legendäre und sagenumwobene Gestalt des Tales Montafon. Die Kapelle beherbergt ein Maria-Hilf-Bild (Kopie nach einem Gnadenbild von Lukas Cranach dem Älteren) und ist ein beliebter Marien Wallfahrtsort geworden.
Weblinks
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