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Gangpferd

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Als Gangpferde bezeichnet man Pferde, die neben oder anstatt der Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp eine oder mehrere der folgenden Sondergangarten zeigen:


Bis auf den Pass sind alle diese Gänge eine Variation des Schritts, also eine Viertaktgangart. Ziel ist immer eine fließende Bewegung, die dem Reiter eine möglichst erschütterungsfreie Fortbewegung ermöglicht.

Gangpferde können prinzipiell jeder Pferderasse angehören, es gibt aber auch speziell auf Sondergänge selektierte Rassen:

Gangpferde sind auf der ganzen Welt verbreitet: In Europa die Aegidienberger und die Töltenden Traber (Deutschland), Arravanis (Griechenland) und Isländer (Island). In Südamerika der Mangalarga Marchador, der peruanische Paso Peruano und der kolumbianische Paso Fino. In Nordamerika findet man folgende Gangpferde:

In Asien das Mongolische Pferd u.a.

Gangpferde sind genetisch zu ihrem Spezialgang veranlagt, um die Taktreinheit zu erlangen, die das Reiten so bequem macht, ist jedoch meist konsequentes Training erforderlich.


Gangpferde werden grundsätzlich genauso geritten wie Dreigänger (Pferde, die nur Schritt, Trab und Galopp zeigen). Die amerikanischen Gangpferde werden meist im Western- oder leicht abgewandeltem Englisch-Stil geritten. Bei den europäischen Gangpferden herrscht die englische Reitweise vor, während die Südamerikaner meist in abgewandelter spanischer Reitweise präsentiert werden.

Siehe auch: Pferdesport, Liste der Pferderassen

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