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GNU Guile
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GNU-Guile (oder auch nur kurz Guile, selten auch Guile Scheme) ist ein Interpreter für die Programmiersprache Scheme, einem Lisp-Dialekt. Guile ist als Programmbibliothek implementiert, die in andere Programme eingebunden werden kann, um deren Erweiterbarkeit zu fördern. Guile wurde mit dem Ziel geschaffen, als „offizielle“ Skript- und Erweiterungssprache des GNU-Projektes zu dienen, auch wenn noch längst nicht alle GNU Projekte Guile unterstützen und der ScriptFU von GIMP auf die "Konkurenz" SIOD setzt.
Der Guile-Interpreter erweitert Scheme unter anderem um folgende Fähigkeiten:
- Ein erweitertes Modulsystem
- Vollen Zugriff auf POSIX-Systemaufrufe
- Netzwerkunterstützung
- Multithreading
- Dynamisches Linken
- Eine Schnittstelle zur Ausführung Scheme-fremder Funktionsaufrufe
- Verbesserte Verarbeitung von Zeichenketten
Es gibt auch noch zwei grundsätzliche Unterschiede zur Scheme Definition([Clinger]):
- Guile ist case sensitive.
- eine leere Liste
'()unterscheidet sich nicht von falsch#f
In Zukunft soll Guile auch andere Skriptsprachen wie Perl und PHP unterstützen. zur Zeit wird jedoch CTAX unterstützt, eine C-ähnliche Sprache. Eines der Ziel von Guile ist es dass man auch jede beliebige andere Sprachen nach Schmem "übersetzen" kann und aus diesen portablen byte-code zu erzeugen; Guile wäre dann eine Sprachneutrale Laufzeitumgebung, auch wenn diese Ziel noch lange nicht erreicht wurde.
Guile unterstützt XML, XPath, und XSLT , die "Forms" of SXML, SXPath und SXSLT. Die S-expression-basierte XML Verabeitung wird ebenfalls unterstützt.
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Programme die Guile unterstützen
Geschichte
Die Ursprünge von Guile liegen in einer Diskusion die Später unter dem Namen "the Tcl Wars" bekannt geworden ist, die durch Richard Stallman, der behauptete dass Tcl nicht leistungsfähig genug sei um als Erweiterungsprache zu dienen; er startet das Guile Projekt weil er glaubte das Tcl schlichtweg nicht leistungfähig genug sei.[1] Darmals existierte zwar die Scheme Definiton, aber es gab noch keinen Interpreter, so wurde mit Guile der erste einigermaßen Standardkomforme Iterpreter geschaffen. Zu nennen ist Tom Lord, einer der Hauptprogrammierer der darmals bei Cygnus Solutions (später Red Hat) beschäftigt war.
Die ersten Versionen wurden von SIOD ("Scheme In One Day"[2]) und dem SCM Interpreter[3], before 1995[4].
Referenzen
- ↑ Tcl war.
- ↑ SIOD.
- ↑ geforket. "It's hard to determine just who designed Guile. A large share of the credit surely belongs to Aubrey Jaffer whose excellent Scheme interpreter, SCM, forms the core of the implementation. The module system was designed and built by Miles Bader…" "Wer Guile entworfen hat lässt sich eigentlich nicht sagen. Allerding hat Aubrey Jaffer mit seiem sehr gutem Scheme Iterpeter SCM, der später zur Basis der Projektes wurde einem großen Beitrag geleistet. Das Modulsystem stammt von Miles Bader." "An Anatomy of Guile, The Interface to Tcl/Tk", 1995
- ↑ "Here is a very, very brief history of this interpreter. I hope that people involved in its past will contribute more to this document. SIOD: George Carrette wrote SIOD, the earliest version. Although most of this code as been rewritten or replaced over time, the garbage collector from SIOD is still an important part of Guile. SIOD is still actively developed and freely available (search for "siod"). It has a very small footprint." Guile Scheme 1995. "Eine sehr, sehr zusammenfassende Historie: Ich hoffe dass Leute, die sich mit diesem Thema in Zufunft auseinadersetzten dieses Dokument lesen. SIOD: George Carrette schrieb die erste von SIOD. Der größe Teil wurde bereits neugeschrieben oder ersetzt, aber der garbage collector von SIOD ist immernoch ein Hauptbestandteil von Guile. SIOD wird auch immer noch weiterentwicklet und ist frei. (Suchen sie einfach nach "siod"). Es ist sehr klein." Guile Scheme 1995.
Weblinks
- Offizielle GNU-Guile-Website
- What Is Guile?
- Archives of the Tcl Wars
- "Guile Scheme". December 1995; specification and history; © FSF.
- "An Anatomy of Guile, The Interface to Tcl/Tk" (1995)
- [1]
Literatur
- Jim Blandy, "Guile: An Interpreter Core for Complete Applications", Handbook of Programming Languages, Volume IV: Functional and Logic Programming Languages, ed. Peter H. Salus. 1998 (1st edition), Macmillian Technical Publishing; ISBN 1-57870-011-6, pp. 87–104.
Dieser Artikel basiert teilweise auf einer Übersetzung der englischsprachigen Version.
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