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Gällivare
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| Gällivare | |
| Basisdaten | |
|---|---|
| Provinz (län): | Norrbottens län |
| Historische Provinz (landskap): | Lappland |
| Gemeinde (kommun): | Gällivare |
| Geografische Lage: | Koordinaten: 67° 8' 0" N, 20° 39' 37" O67° 8' 0" N, 20° 39' 37" O |
| Einwohnerzahl: | 8.480 [1] (31. Dezember 2005) |
| Fläche: | 748 Hektar |
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Gällivare [ˈjɛlivɑːrə] ist der Hauptort der Gemeinde Gällivare in Schwedisch-Lappland 70 Kilometer nördlich des Polarkreises. Der Ort liegt in der Provinz Norrbottens län und hatte im Jahr 2000 8.454 Einwohner.
Bedeutung hat Gällivare vor allem als Verkehrsknotenpunkt an der Bahnlinie Luleå - Gällivare - Kiruna - Narvik (Erzbahn), an der Inlandsbahn (nördlicher Endpunkt) sowie an der Reichsstraße Nr. 45 (Inlandsvägen) und der Europastraße E 10 mit entsprechenden Buslinien. Damit ist der Ort der Ausgangspunkt für Besuche der schwedischen Nationalparks Muddus, Sarek, Padjelanta und Stora Sjöfallet.
Zusammen mit den Nachbarorten Malmberget und Koskullskulle finden sich hier zahlreiche Gruben und Verarbeitungsanlagen für Eisenerz. Vom Berg Dundret (823 m) ist die Mitternachtssonne vom 2. Juni bis 12. Juli zu sehen. Es gibt einen Campingplatz sowie eine ganzjährig geöffnete Jugendherberge (STF vandrarhem). Der im Blockhausstil erbaute Bahnhof hat einmal einen Preis als schönster schwedischer Bahnhof erhalten.
Der 3 Kilometer nördlich und auf südlicher Hügellage gelegene Nachbarort Malmberget war ursprünglich der Hauptort der Siedlung, wie noch auf älteren Karten ersichtlich ist. Durch den massiven Eisenerz-Abbau allerdings mussten Teile des Ortes umgesiedelt werden und die neu entstandene Siedlung bildet das heute größere Gällivare.
Inhaltsverzeichnis |
Tourismus
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Neben der Dunkelheit, der Kälte, der Stille und den enormen Schneemengen im Winter ist die Mitternachtssonne ein Anziehungspunkt für den nationalen und internationalen Tourismus. Gällivare liegt außerdem im mückenreichsten Gebiet von Schweden. Genaue Messungen haben ergeben, dass es hier, am Rand des Sjaunja-Moores, in der Mückensaison 3 300 Mücken pro Quadratmeter gibt. Im Jahre 2003 wurde hier ein Mückenmuseum eröffnet, um diese biologische Besonderheit ins Zentrum des Interesses zu rücken. Die hohe Mückendichte hält viele Touristen davon ab, diese Gegend überhaupt zu besuchen und für die Einheimischen bedeutet sie, dass man viele Techniken entwickeln musste, um sich dagegen zu schützen.
Wirtschaft
Die deutsche Solarworld AG besitzt hier ein Tochterunternehmen.
Söhne und Töchter der Stadt
- Lina Andersson, schwedische Skilangläuferin
- Thomas Fogdö, ehemaliger schwedischer Skirennläufer
Quellen
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