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Fumarsäure

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Strukturformel
Bild:Fumaric acid.svg
Allgemeines
Name Fumarsäure
Andere Namen trans-Butendisäure, trans-Ethylendicarbonsäure
Summenformel C4H4O4
CAS-Nummer 110-17-8
Kurzbeschreibung farblose Kristalle
Eigenschaften
Molmasse 116,07 g·mol-1
Aggregatzustand fest
Dichte 1,64 g·cm-3
Schmelzpunkt 299 °C (sublimiert)
Siedepunkt ?
Dampfdruck <0,001 hPa (20 °C)
Löslichkeit

löslich in Ethanol, schlecht in Wasser

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung aus RL 67/548/EWG, Anh. 1
Gefahrensymbole
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R- und S-Sätze R: Vorlage:R-Sätze
S: Vorlage:S-Sätze
weitere Sicherheitshinweise
MAK ?
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Fumarsäure ist der Trivialname der ungesättigten Dicarbonsäure trans-Butendisäure, auch trans-Ethylendicarbonsäure genannt. Ihre Salze heißen Fumarate. Die isomere cis-Form heißt Maleinsäure.

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften

Fumarsäure hat unter Normaldruck keinen Schmelzpunkt, sondern sublimiert bei etwa 299 °C. Sie bildet bei Raumtemperatur farblose Kristalle.

Vorkommen und Herstellung

Fumarsäure kommt in verschiedenen Pflanzen, Pilzen und Flechten vor. Ihren Namen erhielt sie vom Gewöhnlichen Erdrauch (Fumaria officinalis), der größere Mengen der Säure enthält. Synthetisch wird Fumarsäure durch Isomerisierung aus Maleinsäure hergestellt; dies geschieht durch Erhitzen auf über 150 °C, durch UV-Bestrahlung oder katalytisch in wässriger Lösung.

Sie entsteht auch in Organismen auf verschiedenen biochemischen Stoffwechselwegen:

Verwendung

Fumarsäure wird in der Lebensmittelindustrie (Konservierungsmittel E 297) und in der Synthesechemie für Polyester verwendet; in der Medizin werden Fumarsäureester zur Behandlung der Schuppenflechte eingesetzt; in der Schweineaufzucht wird Fumarsäure als Futterzusatz für Ferkel genutzt um damit den pH-Wert im Darm zu aufrechtzuerhalten und colibedingten Infektionen vorzubeugen.

Historisches

Im Jahre 1937 erhielt Albert Szent-Györgyi den Medizin-Nobelpreis für seine biochemischen Arbeiten unter anderem auch zur Fumarsäure.

Weblinks

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