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Fujifilm

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Das Fujifilm-Logo.

Das Unternehmen Fujifilm (gelistet im Nikkei 225) begann 1934 mit der Produktion der ersten Kinofilmmaterialien in Japan. Seitdem hat sich das Unternehmen durch konsequente Forschung und Entwicklung zu einem der weltweit größten Anbieter in der Informations- und Kommunikationsindustrie entwickelt. Heute basiert der Erfolg des Unternehmens im Wesentlichen auf drei Kernbereichen: der Aufzeichnung, Bearbeitung und Wiedergabe von Bildern. Rund 75.600 Menschen arbeiten weltweit im Namen von Fujifilm an dem Anspruch, Komplettanbieter für alle Bereiche der modernen Bildkommunikation zu sein.

6,6 % des Umsatzes werden Jahr für Jahr in Forschung und Entwicklung investiert. Auf dieser Basis entstehen regelmäßig neue Systeme und Produkte – ein Prozess, der im Slogan „Imaging and Information“ kommuniziert wird, und der das Unternehmen zum nach eigenen Angaben innovativsten Anbieter der Fotobranche gemacht hat.

Fujifilm ist Marktführer im asiatischen Raum und liefert sich seit Jahrzehnten einen erbitterten Wettbewerb mit dem amerikanischen Konkurrenten Kodak.

Inhaltsverzeichnis

Produkte

Fotografische Filme

Bekannte Filmmarken sind die Reala- und Superia-Farbnegativfilme, sowie der Sensia-Diafilm.

Der professionelle Velvia-Farbdiafilm gilt seit seiner Einführung in den späten 80er Jahren Jahren als einer der schärfsten und farbintensivsten Farbdiafilme am Markt; weitere bekannte Produkte für professionelle Fotografen sind die Provia- und Astia- und der Velvia 100 F Velvia-und der limiterte und nur in Japan erhältlichen Fortia-Diafilm.

Zur Zeit wird der Nachfolger des „Velvia 50“ eingeführt, der „Velvia 100“. Fujifilm ist auch stark im Bereich professioneller Minilabs und Laborausstattungen für Farbfotolabore vertreten.

Zum Konzern gehören weltweit 233 Tochtergesellschaften und 53 angegliederte Unternehmen. Hierzu gehören die drei Hauptwerke Fuji Tilburg, South Carolina in den USA und Ashigara in Japan, sowie weitere Produktionsstätten in England, Belgien, Deutschland, in China und Indonesien.

Bereits 1966 hatte sich die Fuji Photo Film (Europe) GmbH in Düsseldorf etabliert. Hier befindet sich auch heute die Deutschland- und Europazentrale des Konzerns. In großem Maßstab bekannt wurde Fujifilm in Westdeutschland als Anbieter von Diafilmen („Fujichrome 100“) um 1981 herum, deren Markteinführung mit großem Werbeaufwand (u. a. mit dem Einsatz eines Zeppelins über dem Ruhrgebiet und dem Rheinland) beworben wurde, Filme, die erstmals der etablierten amerikanischen Wettbewerb (Kodak) und dem deutschen Wettbewerb (Agfa) erfolgreich Konkurrenz machten, da sie bei vergleichbarer Qualität anfangs nur ca. Zweidrittel der Wettbewerbsprodukte kosteten.

Fujifilm entwickelt und vertreibt auch die Digitalkameras der Fuji FinePix Serie mit Super-CCD-Sensor.

Die Modelle XPan und Xpan II von Hasselblad werden ebenalls von Fuji hergestellt. Bei Fuji heißen die Modelle TX-1 und TX-2 und sind bedeutend günstiger. Hasselblad nimmt die X-Serie allerdings aus dem Sortiment.

Umwelt

Als Mitglied im Environmental Health and Safety Committee Meeting gestaltet Fujifilm gemeinsam mit anderen Unternehmen der Branche weltweit standardisierte Datenblätter für Fotoprodukte. Auf diesen können Kunden alle umwelt- und sicherheitsrelevanten Daten der entsprechenden Chemikalien, Materialien oder Maschinen nachvollziehen.

Umweltqualität ist ein wichtiger Bestandteil der Produktqualität. Fujifilm übernimmt Umweltverantwortung für den gesamten Produktzyklus von der Entwicklung, über die Produktion bis zur Entsorgung.

Kameras

Digitalkameras von Fujifilm

[...]

Speichermedien

Fujifilm hat auch digitale Speichermedien (Speicherkarten und optische Medien) im Produktsortiment.

Während früher bei CD- und DVD-Medien vor allem hochwertige Ware des japanischen Herstellers Taiyo Yuden sowie aus eigener Produktion in Kleve (Deutschland) verkauft wurde, werden die meisten optischen Speichermedien jetzt von Ritek, Prodisc (Taiwan) und Moser Baer (Indien) für Fujifilm hergestellt.

Mitbewerber

  • Kodak, USA; Filme, Minilabs, Kameras
  • Agfa, Deutschland; Filme, Minilabs

Literatur

  • Paul Read. A Short History of Cinema Film Post-Production (1896 - 2006), in English, in: Joachim Polzer (Editor). Zur Geschichte des Filmkopierwerks. (On Film Lab History). Weltwunder der Kinematographie. – Beiträge zu einer Kulturgeschichte der Filmtechnik. Volume 8. 2006. April 2006. 336 Seiten. – ISBN 3-934535-26-7

Weblinks


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