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Fuji S2 Pro

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Die S2 Pro ist eine von Fuji hergestellte, digitale Spiegelreflexkamera aus dem Jahr 2002. Sie ist das Nachfolgemodell der im Jahr 2000 erschienenen Fuji S1 Pro. Da Fuji zum Zeitpunkt des Erscheines keine eigenen Spiegelreflexkameras baute, wurde die S2 genau wie die S1 um einen Nikon F-80 Body „herumgebaut“.

Allgemeines

Die S2 Pro gleicht im Äußeren der F-80 von Nikon. Einzige wirkliche Änderung ist die Stromversorgung der Kamera, sie wird im Gegensatz zu vielen anderen DSLRs (Digitale Spiegelreflexkamera) von handelsüblichen Mignon- oder AA-Akkus betrieben.

Da diese zum Erscheinungspunkt der S2 aber noch nicht leistungsfähig genug waren, sieht die S2 eine zusätzliche CR2 Batterie vor, die hauptsächlich für den Antrieb des Autofokus genutzt wird. Im Notbetrieb kann die S2 aber auch ohne die CR2 Batterie betrieben werden. Mit den mittlerweile verfügbaren starken Mignon Akkus jenseits der 2200er Marke kann die Kamera ohne Einschränkung nur mit den Mignon Akkus betrieben werden; dies hat eine enorme Kostensenkung des Betriebs als Folge.

Die S2 besitzt als Anschlusstyp das Nikon-F Bajonett, wodurch eine Vielzahl von Objektiven der Firmen Nikon, Sigma und Tokina angeschlossen werden können.

Technische Spezifikationen

Herzstück der S2 ist ein 6 Megapixel-Super-CCD-Sensor von Fuji. Durch Interpolierung der speziellen Wabenstruktur des Sensors kann die Kamera 12 Megapixel große Bilder ausgeben, was „echten“ 10 Megapixel entsprechen soll. Ansonsten bietet die S2 alle üblichen Funktionen einer DSLR: Programmfunktion, Blendenautomatik, Zeitautomatik sowie einen manuellen Modus. Auf zusätzliche Programme wie z. B. „Sportaufnahme“, „Nachtportrait“ usw. wurde verzichtet, der Programmmodus der S2 dient in erster Linie dazu, scharfe Bilder ohne künstlerischen Aspekt zu erstellen, d. h. die Elektronik der Kamera stellt Belichtungszeit und Blende ein, um ein ausgewogenen helles und scharfes Bild zu erzeugen.

Die Kamera benötigt wegen ihrer Komplexität Erfahrung in der Fotografie und ist eher für professionelle Fotografen konstruiert.

Als Messsystem bietet die S2 die übliche Spot-, Mittenbetonte- und Matrixmessung. In Verbindung mit einem TTL-Blitzgerät werden bessere Ergebnisse erzielt. Das eingebaute Blitzgerät mit Leitzahl 12 beeinträchtigt die Akkulaufzeit zusätzlich. Der Autofokus entspricht dem Preissegment der Kamera. Einstellungsmöglichkeiten sind „Belichtung aufs nächste Objekt“ sowie „Objekt im Zentrum des Suchers“ sowie Speicherfunktion für den AF.

Die Produktion und der Vertrieb der S2 wurden eingestellt. Nachfolgemodell ist die S3Pro, die jetzt einen 12 MPixel Chip besitzt, sowie einige Verbesserungen wie einen eingebauten Hochformatauslöser bietet. Zusätzlich wird die S3Pro nur noch mit Mignon Batterien betrieben. Alleinstellungsmerkmal dieser Kamera ist der hohe Dynamikumfang von 10 Belichtungsstufen (JPEG) und bis zu 12 (RAW). Er wird erreicht durch eine Kombination von jeweils 2 CCD-Sensoren pro Pixel für die Schatten und Mitteltöne einerseits sowie für die Lichter und Spitzlichter andererseits (SR-Pixelstruktur).


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