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Fuhne

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Bild:Schortewitz-Anhalt.Fuhne1.jpg
Fuhneaue zwischen Schortewitz und dem Ostrauer Ortsteil Mösthinsdorf. Entlang der Fuhne verläuft hier die Grenze zwischen den Landkreisen Köthen und Saalkreis.

Die Fuhne ist ein rechter Nebenfluss der Saale und ein linker Nebenfluss der Mulde.


Inhaltsverzeichnis

Geographie

Verlauf

Die Quelle der Fuhne liegt bei Löberitz (Ortsteil der Stadt Zörbig) in Sachsen-Anhalt. Nördlich von Zörbig teilt sie sich und fließt in zwei Richtungen (Bifurkation):

  • im Westen mündet sie im zur Stadt Bernburg (Saale) gehörenden Ortsteil Dröbel in die Saale,
  • im Osten fließt sie in Raguhn in die Mulde.

Die Bezeichnung "Bifurkation" bezieht sich auf die Tatsache, dass die Fuhne ihre Strömungsrichtung nicht von einem zum anderen Fluss hat, sondern ihr Wasser aus gemeinsamer Quelle nach beiden Richtungen entsendet. Mulde und Saale sind direkte Nebenflüsse der Elbe.

Die Fuhne hat eine Länge von 59 km (von Mündung zu Mündung) - der Zufluss aus Löberitz ist nur wenige hundert Meter lang und zu vernachlässigen. Aus Richtung Süden münden zwei Flüsse in den nach Westen fließenden Teil der Fuhne, die auch den Großteil des Wassers einbringen:

Bis in die 90er Jahre galt der östliche Teil der Fuhne wegen Einleitungen von Industrieabwässern als belastet.

Städte und Gemeinden an der Fuhne

Name

Die Herkunft des Begriffes "Fuhne" ist bis heute ungeklärt. Die mittelalterliche Schreibweise Fona oder Vona lässt vermuten, dass der Name eine Zusammensetzung der aus dem Mittelalter stammenden Begriffe fon (bzw. fun) = "faulig" sowie aha = "Wasser" ist. "Fuhne" könnte demnach "faules Wasser" bedeuten, was angesichts des Flussverlaufs durch Sumpfgebiete durchaus möglich ist.

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