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Fritz Arens
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Fritz Viktor Arens (* 19. Oktober 1912 in Mainz, † 13. November 1986 ebenda) war ein Mainzer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger.
Leben
Fritz Viktor Arens wurde 1912 als Sohn des Mainzer Weinhändlers Ludwig Arens und seiner Ehefrau Katharina geboren. Er besuchte das humanistische Gymnasium in Mainz, das er 1931 mit Erlangung der Hochschulreife verließ. Arens studierte Kunstgeschichte in München, Wien, Berlin und Bonn. 1934 folgte ein längerer Studienaufenthalt in Italien. 1936 promovierte er mit einer Arbeit über "Das Werkmaß in der Baukunst des Mittelalters".
Während des Zweiten Weltkrieges organisierte Arens den "Kunstschutz" in Mainz. 1945 wurde er zum städtischen Denkmalspfleger, 1949 übernahm er das Altertumsmuseum, ab 1952 war er beim Landeskonservator tätig. Außerdem war er seit 1946 Lehrbeauftragter der Universität Mainz und habilitierte sich dort 1946 über „Die Inschriften der Stadt Mainz“. 1957 wurde er außerplanmäßiger Professor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Mainz und lehrte dort bis weit nach seiner Pensionierung 1977. In seinem wissenschaftlichen Werk beschäftigte er sich grundlegend mit der Kunst der Stadt Mainz und des Mittelrhein-Gebietes.
1967 wurde Arens Ehrenbürger der Stadt Bad Wimpfen, zehn Jahre später bekam er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. 1982 wurde ihm von von Kardinal Hermann Volk der Silvesterorden verliehen.
Arens starb nach kurzer Krankheit am 13. November 1986 in Mainz.
Veröffentlichungen (Auswahl)
- Das Werkmaß in der Baukunst des Mittelalters: 8. bis 11. Jahrhundert, Würzburg 1938 (= Dissertation Bonn 1938)
- Das goldene Mainz. 1952
- Meisterrisse und Möbel der Mainzer Schreiner, Mainz 1955
- Die Katharinenkirche zu Oppenheim am Rhein, 1955
- Die Inschriften der Stadt Mainz von frühmittelalterlicher Zeit bis 1650, Stuttgart 1958
- Die Inschriften der Stadt Wimpfen am Neckar, Stuttgart 1958
- Bau und Ausstattung der Mainzer Kartause, Mainz 1959
- Die Kunstdenkmäler der Stadt Mainz. Band 1: Kirchen St. Agnes bis Hl. Kreuz, 1961.
- Die Königspfalz Wimpfen, Berlin 1967
- Der Dom zu Mainz, Darmstadt 1982
- Mainzer Inschriften 1651-1800. I. Die Inschriften des Domes zu Mainz, Mainz 1985
- Mainzer Inschriften von 1651-1800. II. Kirchen- und Profaninschriften, Mainz 1985
Literatur
- Mainzer Zeitschrift 67/68, 1972/73 ("Fritz Arens, dem Schriftleiter der Mainzer Zeitschrift seit 1953 und unermüdlichen Erforscher der mittelrheinischen Kunstgeschichte zur Vollendung des 60. Lebensjahres am 19. Oktober 1972, gewidmet"; S. 9-12 Schriftenverzeichnis).
- Richard Hamann-Mac Lean: Glückwunschschreiben für Fritz Arens, in: Mainzer Zeitschrift, 67/68, 1972/73, S. VII.
- Joachim Glatz, Norbert Suhr (Hrsg.): Kunst und Kultur am Mittelrhein. Festschrift für Fritz Arens zum 70. Geburtstag, Worms 1982.
- Helmut Mathy: Wertvolles Kulturgut gerettet. Zum Tod des Mainzer Kunsthistorikers Prof. Dr. Fritz Arens, in: Mainzer Anzeiger 15./16.11.1986.
- Otto Böcher: Fritz Arens (1912 - 1986) zum Gedächtnis, in: Der Wormsgau 14, 1982/86, S. 155-157.
- Magnus Backes: Zum Tode von Fritz Viktor Arens, in: Deutsche Kunst und Denkmalpflege 44, 1986, S. 238-239.
- Nachrufe auf Professor Dr. Fritz Arens bei der Trauerfeier am 18. November 1986 in der Halle des Mainzer Hauptfriedhofs, in: Mainzer Zeitschrift 82, 1987, S. 1-5.
- Helmut Mathy: Fritz Arens (1912 - 1986): ein Mainzer Leben für Kunstgeschichte und Denkmalpflege, in: Mainzer Zeitschrift 82, 1987, S. 7-20.
- Sigrid Duchhardt-Bösken: Verzeichnis der Schriften von Fritz Arens aus den Jahren 1972 - 1986 und der von ihm betreuten Dissertationen, in: Mainzer Zeitschrift 82, 1987, S. 21-24.
- Cord Meckseper: Professor Dr. Fritz Arens, in: Burgen und Schlösser 28, 1987, S. 106.
- Otto Böcher: Fritz Arens (1912-1986), in: Mainzer Zeitschrift 89, 1994, S. 191-194.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Arens, Friz |
| ALTERNATIVNAMEN | Arens, Fritz Viktor |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kunsthistoriker und Denkmalpfleger |
| GEBURTSDATUM | 19. Oktober 1912 |
| GEBURTSORT | Mainz |
| STERBEDATUM | 13. November 1986 |
| STERBEORT | Mainz |
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