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Frits Philips

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Frederik Jacques Philips (* 16. April 1905 in Eindhoven, Niederlande; † 5. Dezember 2005 in Eindhoven), genannt Frits Philips, war ein niederländischer Industrieller.

Leben

Frits Philips wurde 1905 als Sohn von Anton Philips, dem eigentlichen Konzerngründer der Koninklijke Philips Electronics N.V. (kurz „Philips“), geboren. 1923 bis 1929 studierte er an der Technischen Universität Delft und wurde hier auch promoviert. Sein Vater übertrug ihm bereits mit 25 Jahren Verantwortung in der Firma. Von 1961 bis 1971 war Frits Philips der letzte Konzernpräsident mit dem Gründernamen. Frits Philips schuf aus der Glühlampenfabrik seines Vaters und eines Onkels den Elektronikkonzern Philips mit mehr als 160.000 Mitarbeitern. Unter seiner Ägide wurde die Compact Cassette (1961) weltweit eingeführt und die Produktion von integrierten Schaltkreisen bei Philips aufgenommen. Heute gilt Philips als Marktführer beispielsweise bei den Radio Frequency Identification (RFID)-Chips.

Er blieb zeitlebens in den Niederlanden wohnhaft, auch als ein Teil seiner Familie die Niederlande im Zweiten Weltkrieg wegen der deutschen Besetzung verließ. Unter der nationalsozialistischen Herrschaft wurde er 1943 für mehrere Monate in einem Konzentrationslager interniert.

Frits Philips war in den Niederlanden und insbesondere in seiner Geburtsstadt aufgrund seines sozialen Engagements sehr beliebt und erhielt im April 2005 als Zeichen der Ehrerbietung die Meistertrophäe der Eredivisie (ersten Fußball-Liga der Niederlande) von Mark van Bommel überreicht. Das Fußballstadion in Eindhoven trägt seinen Namen.

Philips starb an den Folgen einer Lungenentzündung.

Nach ihm wurde das Muziekcentrum Frits Philips in Eindhoven benannt.

Weblinks

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