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Friesoythe
Aus Fotonexus.
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Bild:Wappen160.gif |
| ||||
| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Niedersachsen | ||||
| Landkreis: | Cloppenburg | ||||
| Koordinaten: | Koordinaten: 53° 1′ N, 7° 52′ O53° 1′ N, 7° 52′ O | ||||
| Höhe: | 6 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 247,14 km² | ||||
| Einwohner: | 20.447 (29. Juni 2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 83 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 26169 | ||||
| Vorwahlen: | 0 44 91 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | CLP | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 53 007 | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Mühlenstraße 12-14 26169 Friesoythe | ||||
| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Johann Wimberg | ||||
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Friesoythe ist eine Stadt im Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Im Jahre 1227 machte Graf Otto von Tecklenburg die kurz zuvor erbaute Burg von Friesoythe zu seiner Residenz. Schnell siedelten sich in der Nähe der Burg Landwirte, Kaufleute und Handwerker an. Der heutige Stadtkern wurde bald von einer massiven Stadtmauer umgeben und galt lange als uneinnehmbar. 1308 wird Friesoythe erstmals urkundlich als Stadt erwähnt.
Aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage an der Heerstraße von Osnabrück nach Ostfriesland wurde Friesoythe im 15. Jahrhundert Mitglied in der Hanse.
1803 wurde Friesoythe Sitz eines oldenburgischen Amtsbezirkes, der 1934 im Rahmen der Gleichschaltung dem Landkreis Cloppenburg zugeschlagen wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde Friesoythe zu 90% zerstört. Durch die niedersächsische Gebietsreform von 1974 schlossen sich die Gemeinden Altenoythe, Friesoythe, Markhausen, Neuvrees, Gehlenberg und Neuscharrel zur heutigen Großgemeinde Friesoythe zusammen. Gehlenberg und Neuvrees gehörten bis zur Eingemeindung zum Landkreis Aschendorf-Hümmling.
Das Stadtwappen zeigt das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Stadttor sowie die Herzen der Grafen von Tecklenburg.
Einwohnerentwicklung
(jeweils zum 31. Dezember)
- 1998 - 19.504
- 1999 - 19.737
- 2000 - 19.861
- 2001 - 20.064
- 2002 - 20.100
- 2003 - 20.204
- 2004 - 20.369
- 2006 - 20.893
Bürgermeister seit 1945
- 7. April 1945 - 2. Februar 1946: Gerhard Wreesmann
- 1946 - 1948: Heinrich Vogel
- 1948 - 1953: Heinz Stuke
- 1953 - 28. Juli 1967: Gerhard Block
- 20. Oktober 1967 - 1. Oktober 1972: Heinrich Olberding
- 14. November 1972 - 2. März 1984: Ferdinand Cloppenburg
- 11. April 1984 - 14. November 1996: Heinrich Niehaus
- seit 15. November 1996: Johann Wimberg
Ortsteile
- Altenoythe: Fläche: 63 km², Einwohner: 5.439
- Friesoythe: Fläche: 86 km², Einwohner: 9.327 (davon unter anderem: Thüle: Fläche: 40 km², Einwohner: 942)
- Gehlenberg: Fläche: 21 km², Einwohner: 1.652
- Markhausen: Fläche: 41 km², Einwohner: 2.217
- Neuscharrel: Fläche: 15 km², Einwohner: 977
- Neuvrees: Fläche: 21 km², Einwohner: 1000
Politik
Bürgermeister und Stadtdirektor ist Johann Wimberg.
Stadtrat
Bei den letzten Wahlen zum Stadtrat kam es zu folgenden Ergebnissen:
| Partei | 10. Sept. 2006 | ||
|---|---|---|---|
| CDU | 68,8 % | 17.135 | 23 Sitze |
| SPD | 31,2 % | 7.763 | 11 Sitze |
| Wahlbeteiligung | – | ||
| 54,6 % | |||
Schulen
- Albertus-Magnus-Gymnasium
- Fachgymnasium Wirtschaft
- Hauptschule Altenoythe
- Realschule Friesoythe
- Berufsbildende Schulen
- Förderschule mit den Schwerpunkten Lernen und Sprache
- Elf Grundschulen
Kultur & Sehenswürdigkeiten
- Postmuseum Friesoythe
- Kulturzentrum "Alte Wassermühle"
- Schützenfest (1. Sonntag im August, Sa., So., Mo.)
- Maitage (Letztes Wochenende im April, Fr., Sa., So.)
- Herbstmarkt (3. Sonntag im September, Sa., So., Mo.)
- Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre
- Tier- und Freizeitpark Thüle
- DLRG Ortsgruppe Friesoythe e.V.
- Sportverein SV Hansa Friesoythe e.V.
- Handballspielgemeinschaft HSG Friesoythe e.V.
- Discothek "Extra-Musicpark"
- "Pestschinken" in der Marienschule
- "Dreifuß" beim alten Rathaus
- Kulturkreis Bösel Friesoythe Saterland
Söhne und Töchter der Stadt
- Bernhard-Heinrich Herzog (*1964), Schauspieler
Wirtschaft und Infrastruktur
Friesoythe ist als Mitglied des „Zweckverbands Interkommunaler Industriepark Küstenkanal“ am Industrie- und Gewerbegebiet c-Port beteiligt. Friesoythe ist außerdem Mitglied im Ring der Europäischen Schmiedestädte, der sich zum Ziel gesetzt hat, die regionale Vielfalt des Schmiedehandwerks und der Metallgestaltung in der globalen Einheit Europas auf allen Ebenen zu fördern.
Weblinks
- Stadt Friesoythe
- Homepages der Ortsteile Altenoythe, Thüle, Markhausen, Neuscharrel und Neuvrees
- Links zum Thema „Friesoythe“ im Open Directory Project
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