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Friedrichs-Orden

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Bild:Friedrichs-Orden.jpg
Großkreuz mit Schwertern

Der württembergische Friedrichs-Orden wurde am 1. Januar 1830 von König Wilhelm I. zur Erinnerung an seinen Vater Friedrich I. und an die Erhebung Württembergs zum Königreich im Jahre 1806 gestiftet. Mit der Verleihung war der persönliche Adel verbunden, sofern der Beliehene nichtadelig war.

Bis 1830 hatte der Orden nur eine Klasse. Per Dekret vom 3. Januar 1856 entfiel die Noblierung und der Orden erhielt vier Klassen:

Per Statut vom 11. August 1892 wurde eine goldene, später eine silbervergoldete Verdienstmedaille hinzugefügt. Für militärische Verdienste wurde der Orden ab 1870 auch mit Schwertern verliehen.

Das Ordenszeichen ist ein weißemailliertes goldbordiertes Kreuz mit geschwungenen Armen. Zwischen den Kreuzarmen sind fünf goldene Strahlen angebracht. Das Medaillon zeigt ein goldenes Seitenporträt des Stifters mit der Inschrift Friedrich König von Württemberg im Reif. Auf der Rückseite steht auf weißem Grund der Schriftzug Dem Verdienst und im Reif Gott und mein Recht. Großkreuz und Komtur erhielten jeweils einen goldenen Bruststern zum Kreuz. Das Ordensband ist himmelblau.

Literatur

  • Jörg Nimmergut, Handbuch Deutsche Orden, Zweibrücken 1989
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