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Der Ausdruck Freischar bezeichnet einen militärischen Freiwilligenverband, der sich anders als "reguläre Streitkräfte" ohne förmliche Autorisierung einer Kriegspartei, sondern auf Veranlassung einer politischen Partei oder einer bestimmten Person an einem Guerillakrieg beteiligt. Eine Freischar im Einsatz gegen einen ausländischen Eindringling wurde oft Freikorps genannt. Der Ausdruck Freischar ist seit 1848 gebräuchlich.
Die Haager Landkriegsordnung stellt Freischaren den regulären Streitkräften gleich, wenn sie eine Organisationsstruktur haben, ein von weitem erkennbares Zeichen tragen, die Waffen sichtbar bei sich führen und sich während der Kämpfe an die Gesetze und Gebräuche des Krieges halten. Freischärler gehören dann auch zur Gruppe der Kombattanten.
Freischaren setzten sich ein
Von konservativen Kräften meist feindselig und abwertend gebraucht, gewann der Begriff besonders 1848 hohe Popularität. Es gab eine Kulturzeitschrift Der Freischärler.
Siehe auch
Weblinks
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Kriegsvölkerrecht
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