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Fränkische Alb

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Trockental bei Oberleinleiter
Trockental bei Oberleinleiter

Die Fränkische Alb, auch Frankenalb oder Fränkischer Jura genannt, ist ein deutsches Mittelgebirge, welches sich vom Main bis zur Donau zieht.
Im Süden erstreckt es sich vom Nördlinger Ries bis Regensburg.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Man hat die Namensbezeichnung "Alb" früher von dem lateinischen Ausdruck „montes albi“ (die weißen Berge) hergeleitet. Wahrscheinlicher ist jedoch der Begriff „Alb“ eine alte keltische Bezeichnung und bedeutet „Gebirgsweide“.

Die Frankenalb besteht im Wesentlichen aus Kalkstein, der in der Jurazeit als Sediment im Jurameer gebildet wurde.

Die Fränkische Alb ist reich an schönen Felsen, Höhlen und Karstquellen. Sie wird von einigen tief eingeschnittenen Flüssen und Bächen durchzogen.

Touristisch von besonderem Interesse ist der nördliche Teil der Fränkischen Alb. Dieser Teil wird wegen seiner zahlreichen Felsformationen Fränkische Schweiz genannt.

Kulturell sehenswert sind die zahlreichen Burgen und kleinen gemütlichen Orte.

Am höchsten erhebt sich weit ab vom Zentrum der Frankenalb am Rande des südlichen Albvorlands der 689 m hohe Hesselberg. Zweithöchste Erhebung ist mit 652 m der Poppberg in der Gemeinde Birgland im Landkreis Amberg-Sulzbach. Der dritthöchste Berg ist mit 641 m der Limpelberg bei Velburg im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz.

Die Wanderwege werden vom Fränkischen Albverein markiert und gepflegt. [STK]

Einige herausragende Landschaftsteile

Literatur

  • Hans Sperber: Geologisch-botanische Streifzüge durch Nordostbayern, Oberfränkische Verlagsanstalt und Druckerei GmbH, Hof 1979 ISBN 3-921615-27-5
  • Bundesamt für Naturschutz (Hrsg): Zukunft der Mittelgebirgslandschaften: Szenarien zur Entwicklung des ländlichen Raums am Beispiel der Fränkischen Alb. Landwirtschaftsverlag, Münster 2002, ISBN 3-7843-3820-8
  • Max Schäfer: Wandern mit Kindern im Frankenjura. Tümmels, Nürnberg 2002, 160 S., 150 Abb., ISBN 3-921590-71-X
  • Hanns Zischler: Die schönste Mondlandschaft, die man sich denken kann: die Fränkische Alb, in: Deutsche Landschaften (2003), 293 - 303.

Karten

Siehe auch

Weblinks

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