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Fotolabor
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In einem Fotolabor können je nach Einrichtung und Ausstattung Filme entwickelt und Kontaktabzüge und Vergrößerungen hergestellt werden. Das Entwickeln von Filmen und von Fotopapier, Farbe und Schwarzweiß, kann manuell (Dose oder Schale) oder in Maschinen erfolgen. Das Fotolabor selbst oder ein Teil davon ist in der Regel eine Dunkelkammer, weil das lichtempfindliche Material im Dunkeln oder bei geeigneter Beleuchtung verarbeitet werden muss.
Durch einen chemischen Prozess wird bei der Entwicklung das latente Bild (belichtete lichtempfindliche Emulsion) in ein sichtbares Bild umgewandelt.
Der Prozess ist im Prinzip immer gleich:
- Belichtung des lichtempfindlichen Materials
- Entwickler
- Stoppbad bzw. Zwischenwässerung
- Fixierbad
- Schlusswässerung
- Trocknung
Wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis haben die Temperatur der Chemikalien und die Dauer der Behandlung.
Belichtet wird Film oder Fotopapier; die Belichtung kann mit der Kamera, mit dem Vergrößerer, mit einem Ausbelichter (digital) oder direkt (Fotogramm) erfolgen.
Siehe auch
- Fotoglossar
- E-6 (Farbdiaentwicklung)
- C-41 (Farbnegativentwicklung)
- Physikalische Entwicklung (Umkehrentwicklung)
- Digitaler Bilderdienst
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