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Flechten (Tätigkeit)
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Die Tätigkeit Flechten ist
das regelmäßige Ineinanderschlingen mehrerer Stränge aus biegsamem Material. Der Unterschied zum Weben liegt darin, dass beim Flechten - anders als beim Weben - die Fäden nicht rechtwinklig zugeführt werden.
- das Korbflechten: Herstellen von Flechtwerk durch Ineinanderschlingen von biegsamem Material (Korb, Bast, Weide, Reisig, Rattan)
- das Flechten der Haare zu einem Zopf
- maschinelles Flechten von mehreren Fäden zu Schnüren oder Litzen, wobei man üblicherweise bei einer geradzahligen Anzahl von Fäden von einem Rundgeflecht oder einer Schnur, bei ungeradzahligen von einem Flachgeflecht oder einer Litze spricht. (siehe Flechtmaschine)
- auch zu sog. 3D-Geflechten mit variabler Querschnittskontur.
wobei das Prinzip immer ein ähnliches ist.
Auch im Volkstanz gibt es den so genannten Bandltanz, wobei die Tänzer jeweils ein Band halten und um einen Baum oder eine Stange tanzen und so die Bänder um diesen Baum flechten.
Geschichte
Die Geschichte der Flechtkunst reicht bis in die Urzeiten der Menschheit zurück. Sie für eines der vielleicht ältesten Handwerke zu halten, begründet sich darin, dass bei ihr außer den Händen fast kein Werkzeug gebraucht wird. So entsteht durch uralte Handwerkstechnik mit jedem Flechtobjekt ein unverwechselbares Einzelstück.
Siehe auch: Weben, Textilindustrie, Hefezopf
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