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Financial Times Deutschland
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Die Financial Times Deutschland (FTD) ist eine börsentäglich erscheinende Wirtschaftszeitung mit Hauptsitz in Hamburg. Sie ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Verlags Gruner und Jahr und der britischen Pearson Publishing Group (Financial Times).
Die Financial Times Deutschland besteht aus vier Zeitungsbüchern: Unternehmen, Politik, Finanzen und Agenda (Kommentar, Analyse, Sport, Kultur und "Out of Office", eine Art "bunte Seite"). In der Freitagsausgabe kommt ein fünftes Buch (Weekend) hinzu. Dazu kommen übers Jahr verteilt etwa 100 Sonderbeilagen mit einem besonderen Schwerpunktthema (Finanz- oder Wirtschaftsthemen, Darstellung einer Wirtschaftsregion).
Die FTD ist seit Anfang 2001 überregionales Pflichtblatt der acht deutschen Wertpapierbörsen, das heißt, sie ist ein anerkanntes Veröffentlichungsorgan für die gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtmitteilungen börsennotierter Unternehmen.
Die Erstausgabe der Financial Times Deutschland erschien am 21. Februar 2000. Die Zeitung verkaufte im Jahr 2006 täglich etwas mehr als 100.000 Exemplare.
Gründungschefredakteur war der Brite Andrew Gowers, der im Oktober 2001 an die Spitze der Financial Times (FT) in London wechselte. In Hamburg folgten ihm Christoph Keese und Wolfgang Münchau, der im Sommer 2003 Kolumnist der FT in London wurde. Keese wechselte im Mai 2004 als Chefredakteur zur Welt am Sonntag. Seit dem 1. August 2004 führt Steffen Klusmann die FTD-Redaktion.
Die Financial Times Deutschland sorgte im September 2002 für Aufsehen und Kritik, als sie - wie in der angelsächsischen Presse üblich - eine Wahlempfehlung für die CDU abdruckte. Auch im September 2005 sprach sie eine Wahlempfehlung aus, diesmal zugunsten der FDP.
Auch äußerlich unterscheidet sie sich von anderen Blättern: Die FTD wird wie die FT auf rosa Papier gedruckt (offiziell als "lachsfarben" bezeichnet, wobei der Farbton etwas heller ist als bei der FT). Das Papier hatte der FT-Verleger 1893 eingeführt, um sich von der Konkurrenz abzuheben.
Weblinks
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