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Filmjahr 1995
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Weitere Ereignisse | 1995 in der Literatur
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Inhaltsverzeichnis |
Ereignisse
- Noch während der Belagerung von Sarajewo wird das Sarajevo Film Festival gegründet.
- Nach einer 6-jährigen Pause wird die James Bond Serie mit GoldenEye fortgesetzt
- Mit Toy Story läuft der erste abendfüllende Spielfilm an, der ausschließlich am Computer entstand. Der Film begründet daher das Genre des computeranimierten Trickfilms.
- Die Sieger der BRAVO Otto Leserwahl 1995:
- Kategorie - männliche Filmstars: Gold Brad Pitt, Silber Tom Hanks, Bronze Johnny Depp
- Kategorie - weibliche Filmstars: Gold Sandra Bullock, Silber Alicia Silverstone, Bronze Whoopi Goldberg
Filmpreise
Golden Globe Award
Am 21. Januar findet im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles die Golden Globe-Verleihung statt.
- Bestes Drama: Forrest Gump von Robert Zemeckis
- Bestes Musical/Komödie: Der König der Löwen von Roger Allers und Rob Minkoff
- Bester Schauspieler (Drama): Tom Hanks in Forrest Gump
- Beste Schauspielerin (Drama): Jessica Lange in Operation Blue Sky
- Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Hugh Grant in Vier Hochzeiten und ein Todesfall
- Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Jamie Lee Curtis in True Lies - Wahre Lügen
- Bester Nebendarsteller: Martin Landau in Ed Wood
- Beste Nebendarstellerin: Dianne Wiest in Bullets Over Broadway
- Bester Regisseur: Robert Zemeckis für Forrest Gump
- Cecil B. DeMille Award: Sophia Loren
Academy Awards
Die Oscarverleihung findet am 27. März im Shrine Auditorium in Los Angeles statt. Moderator ist David Letterman
- Bester Film: Forrest Gump von Wendy Finerman, Steve Starkey und Steve Tisch
- Bester Hauptdarsteller: Tom Hanks in Forrest Gump
- Beste Hauptdarstellerin: Jessica Lange in Operation Blue Sky
- Bester Regisseur: Robert Zemeckis für Forrest Gump
- Bester Nebendarsteller: Martin Landau in Ed Wood
- Beste Nebendarstellerin: Dianne Wiest in Bullets Over Broadway
- Beste Filmmusik: Hans Zimmer für Der König der Löwen
- Bester fremdsprachiger Film: Die Sonne, die uns täuscht von Nikita Mikhalkov
- Ehrensocar: Michelangelo Antonioni
Filmfestspiele von Cannes
Das Festival beginnt am 17. Mai und endet am 28. Mai. Die Jury unter Präsidentin Jeanne Moreau vergibt folgende Preise:
- Goldene Palme: Underground von Emir Kusturica
- Bester Schauspieler: Jonathan Pryce in Carrington - Liebe bis in den Tod
- Beste Schauspielerin: Helen Mirren in King George - Ein Königreich für mehr Verstand
- Beste Regie: Mathieu Kassovitz für Hass
- Großer Preis der Jury: Der Blick des Odysseus von Theo Angelopoulos
Internationale Filmfestspiele Berlin
Das Festival beginnt am 9. Februar und endet am 20. Februar. Die Jury unter Präsidentin Lia Van Leer vergibt folgende Preise:
- Goldener Bär: Der Lockvogel von Bertrand Tavernier
- Bester Schauspieler: Paul Newman in Nobody's Fool - Auf Dauer unwiderstehlich
- Beste Schauspielerin: Josephine Siao in Sommerschnee
- Bester Regisseur: Richard Linklater für Before Sunrise - Zwischenstopp in Wien
Filmfestspiele von Venedig
Das Festival beginnt am 30. August und endet am 9. September. Die Jury unter Präsident Jorge Semprún vergibt folgende Preise:
- Goldener Löwe: Xich lo von Anh Hung Tran
- Bester Schauspieler: Götz George in Der Totmacher
- Beste Schauspielerin: Sandrine Bonnaire und Isabelle Huppert in Biester
Todestage
- 31. Januar: George Abbott, war u.a Filmschreiber, Regisseur und Schauspieler (* 1887)
- 6. März: Barbara Lass, Filmschauspielerin, die in Polen, Frankreich, Italien und Deutschland gedreht hat (* 1940)
- 27. März: René Allio, französischer Regisseur (* 1924)
- 14. April: Burl Ives, US-amerikanischer Schauspieler (* 1909)
- 25. April: Ginger Rogers, US-amerikanische Schauspielerin und langjährige Tanzpartnerin von Fred Astaire (* 1911)
- 7. Mai: María Luisa Bemberg, argentinische Regisseurin und Drehbuchautorin (* 1922)
- 18. Mai: Sabine Sinjen, deutsche Schauspielerin (* 1942)
- 29. Juni: Lana Turner, US-amerikanische Schauspielerin (* 1921)
- 27. Juli: Miklós Rózsa, ungarischer Filmkomponist (* 1907)
- 3. August: Ida Lupino, britische Schauspielerin (* 1914)
- 25. Oktober: Viveca Lindfors, schwedische Schauspielerin (* 1920)
- 23. November: Louis Malle, französischer Regisseur (* 1932)
- 25. November: Erich Schellow, deutscher Schauspieler (* 1915)
- 4. Dezember: Robert Parrish, US-amerikanischer Regisseur (* 1916)
- 22. Dezember: Butterfly McQueen, US-amerikanische Schauspielerin (* 1911)
- 25. Dezember: Dean Martin, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger (* 1917)
- 31. Dezember: Fritz Eckhardt, österreichischer Schauspieler, Autor und Regisseur (* 1907)
Wichtige Produktionen des Jahres
0 – 9
- 12 Monkeys – Regie: Terry Gilliam (mit Bruce Willis, Brad Pitt)
A – F
- Alarmstufe: Rot 2 – Regie: Geoff Murphy
- Apollo 13 – Regie: Ron Howard (mit Tom Hanks, Kevin Bacon, Gary Sinise und Ed Harris)
- Betty und ihre Schwestern – Regie: Gillian Armstrong (mit Winona Ryder, Claire Danes, Susan Sarandon, Kirsten Dunst, Christian Bale und Gabriel Byrne
- Braveheart – Regie und Hauptrolle: Mel Gibson
- Casino – Regie: Martin Scorsese (mit Robert De Niro, Joe Pesci und Sharon Stone)
- Dead Man Walking – Regie: Tim Robbins (mit Susan Sarandon und Sean Penn)
G – M
- Get Shorty – Regie: Barry Sonnenfeld (mit John Travolta und Gene Hackman)
- Hass – Regie: Mathieu Kassovitz (mit Vincent Cassel und Benoît Magimel)
- Heat – Regie: Michael Mann (mit Al Pacino und Robert De Niro)
- Land and Freedom – Regie: Ken Loach
- Leaving Las Vegas – Regie: Mike Figgis (mit Nicolas Cage und Elisabeth Shue)
- Geliebte Aphrodite – Regie und Hauptrolle: Woody Allen (mit F. Murray Abraham, Helena Bonham Carter und Mira Sorvino)
- Madame Butterfly – Regie: Frédéric Mitterrand
N – S
- Nixon – Regie: Oliver Stone (mit Anthony Hopkins und Joan Allen)
- Richard III. – Regie: Richard Loncraine (mit Ian McKellen, Annette Bening und Jim Broadbent)
- Schlafes Bruder – Regie: Joseph Vilsmaier (mit André Eisermann, Dana Vávrová und Ben Becker)
- Ein Schweinchen namens Babe – Regie: Chris Noonan (mit James Cromwell)
- Sieben – Regie: David Fincher (mit Brad Pitt, Morgan Freeman und Gwyneth Paltrow)
- Sinn und Sinnlichkeit – Regie: Ang Lee (mit Tom Wilkinson, Kate Winslet, Emma Thompson und Hugh Grant)
- Stadtgespräch – Regie: Rainer Kaufmann (mit Katja Riemann, August Zirner, Martina Gedeck und Kai Wiesinger)
- Stille Nacht – Regie: Dani Levy (mit Maria Schrader und Jürgen Vogel)
T – Z
- Der Totmacher – Regie: Romuald Karmakar (mit Götz George, Jürgen Hentsch und Pierre Frankh)
- Toy Story – Regie: John Lasseter
- Die üblichen Verdächtigen – Regie: Bryan Singer (mit Stephen Baldwin, Gabriel Byrne, Benicio Del Toro und Kevin Spacey)
- Un bruit qui rend fou - Regie: Alain Robbe-Grillet, Dimitri de Clerq (mit Fred Ward und Arielle Dombasle)
- Underground – Regie: Emir Kusturica
- Das Versprechen – Regie: Margarethe von Trotta (mit Corinna Harfouch, Meret Becker und August Zirner)
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