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Estergebirge

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Das Estergebirge, auch Krottenkopfgebirge genannt, liegt in den bayerischen Alpen zwischen Loisach und Walchensee und ist somit Teil der Nördlichen Kalkalpen. Es ist eines der größten zusammenhängenden Karstgebiete in den Bayerischen Alpen.

Wichtigste Gipfel

Wichtige Gipfel sind der Krottenkopf (2.086 m), der Bischof (2.033 m), die Hohe Kisten (1.922 m), der Hohe Fricken (1.940 m) und der Simetsberg (1.836 m). Die Anstiege sowohl aus dem Loisachtal als auch von Südosten von Krün bzw. Wallgau sind relativ lang, daher ist es im Estergebirge mit Ausnahme des mit einer Seilbahn von Garmisch-Partenkirchen erschlossenen Wank (1.780 m) mit dem fast ganzjährig bewirtschafteten Wankhaus noch recht ruhig geblieben.

Gipfel des Estergebirges von Südosten
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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Estergebirge, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


Ausflugsmöglichkeiten

Bild:Bischof HQ.jpg
Blick in Richtung südwest auf den Bischof (2033 m) vom Krottenkopf (2086 m)
Der Hohe Fricken vom Bischof, im Hintergrund die Zugspitze
Der Hohe Fricken vom Bischof, im Hintergrund die Zugspitze
Blick vom Gipfel des Simetsberg in das westliche Estergebirge
Blick vom Gipfel des Simetsberg in das westliche Estergebirge

Im Estergebirge sind sowohl Sommer- als auch Wintertouren möglich. Die einzige DAV-Hütte des Gebiets, die Weilheimer Hütte am Krottenkopf, ist ein wichtiger Anlaufpunkt für die Touren.

Eine lohnende Tour geht zum Kühfluchtfall am Hohen Fricken, den man schön von Farchant aus sehen kann. Der Bach entspringt mitten aus einer senkrechten Felswand in dickem Strahl (wetterabhängig). Dort kann man auch einen langsamen Bergsturz beobachten, dessen Bewegung seit Jahren von Geologen mittels Lasern anhand von im Fels verankerten Messpunkten vermessen wird. Für Laien gut sichtbares Zeichen ist ein "betrunkener Wald" (das sind nach verschiedenen Seiten geneigte Bäume), der durch Bewegungen des Hangs bedingt ist.

Koordinaten: 47° 32' N, 11° 12' O

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