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Eruptionsgewitter
Aus Fotonexus.
Als Eruptionsgewitter werden atmosphärische Entladungen bezeichnet, deren Ursachen auf den Ausbruch eines Vulkans zurückzuführen sind.
Durch Reibung von Tephra-Partikeln (staubfeine Ascheteilchen) in einer Eruptionssäule bei Vulkanausbrüchen kommt es zu einer statischen Aufladung. Abgebaut wird diese Ladung durch einen Blitz. Durch solche Gewitter können sehr heftige Regenfälle ausgelöst werden. Diese entstehen durch den Wasserdampf in der Eruptionssäule sowie sich in der Atmosphäre befindenden Wasserdampf. Dieser kondensiert an den Tephra-Partikel und wächst zu größeren Tropfen heran. Sie werden dann wie in Gewitterwolken nach einiger Zeit so schwer, dass sie zu Boden fallen. Diese Regenfälle führen dann zu gefährlichen Schlammströmen, den Laharen.
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