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Israelische Entwicklungsstadt
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Israelische Entwicklungsstädte sind Städte, die in den ersten Jahren nach der israelischen Staatsgründung im Jahr 1948 gezielt aufgebaut und gefördert wurden. Sie sollten die großen Wellen der jüdischen Neueinwanderer auffangen und die Bevölkerung gleichmäßiger über den neuen Staat verteilen. Teilweise wurden diese Städte an der Stelle verlassener palästinensischer Siedlungen gegründet, teilweise handelte es sich um Neugründungen.
Insgesamt erhielten 32 Städte den Status einer Entwicklungsstadt mit speziellen Förderprogrammen. Das Hauptproblem vieler dieser Siedlungen war, dass ihnen wesentliche Grundlagen einer städtischen Siedlung fehlten. Wesentliche Defizite bestanden v.a.
- im sozialen Bereich (es gab keine gewachsene Bevölkerungsstruktur),
- in Bezug auf die Infrastruktur und
- bei der wirtschaftlichen Basis der Orte (es fehlten insbesondere Arbeitsplätze).
Deswegen stagnierten viele dieser Städte und wurden nie - wie geplant - zu größeren Zentren.
Israelische Entwicklungsstädte (Auswahl)
- Afula
- Akko (neue Stadtteile)
- Arad
- Aschdod
- Aschkelon
- Beerscheba
- Bet Schean
- Bet Schemesch
- Dimona
- Elat
- Jerocham
- Jokne'am
- Nazerath Illit, der jüdische Teil der Stadt Nazaret
- Karmiel
- Kirjat Schmona
- Kirjat Tiw'on
- Kirjat Mal'achi
- Ma'alot
- Migdal haEmek
- Mitzpe Ramon
- Netiwot
- Ofakim
- Safed
- Sderot
- Schelomi
- Tiberias
- Yavne
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