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Eleanor Roosevelt

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Anna Eleanor Roosevelt (* 11. Oktober 1884 in New York City; † 7. November 1962 ebenda) war eine US-amerikanische Menschenrechtsaktivistin und Diplomatin sowie die Ehefrau des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt. Vom 4. März 1933 bis zum 12. April 1945 war sie die First Lady der Vereinigten Staaten. Sie war die erste US-amerikanische First Lady, die in der Politik eine aktive Rolle übernahm.

Leben

Die Tochter von Elliott Roosevelt (1860-1894) und der jüdischstämmigen Anna Rebecca Hall (1863-1892) war Nichte von Theodore Roosevelt. Sie wuchs bei ihrer Großmutter auf. Die - wie sie später sagte - glücklichste Zeit ihres Leben verbrachte sie 1899-1902 in dem englischen Internat Allenswood.

Elanor Roosevelt arbeitete als Lehrerin und Journalistin in der Demokratischen Partei. Ihre Themenschwerpunkte waren Jugend-, Frauen- und Minderheitenpolitik.

1905 heiratete sie ihren entfernten Cousin F. D. Roosevelt. Sie gab ihre Berufstätigkeit auf und war in den darauffolgenden zehn Jahren mehrfach schwanger; bis 1916 gebar sie sechs Kinder: eine Tochter und fünf Söhne. 1918 geriet die Ehe wegen F.D. Roosevelts Affäre mit Eleanors Freundin Lucy Mercer in eine Krise.

1920 bekamen die Frauen in den USA nach 70 Jahren Kampf das Wahlrecht. 1921 erkrankte F. D. Roosevelt schwer an Kinderlähmung; seine Beine blieben gelähmt. Mehr und mehr übernahm seine Frau politische Aufgaben, zur Unterstützung ihres behinderten Mannes und aus eigenem Interesse.

Nachdem ihr Mann 1933 Präsident der USA geworden war, verfolgte sie ihre Anliegen weiter; dabei half ihr ihre Popularität als First Lady. Elanor Roosevelt engagierte sich auch gegen Rassismus, für soziale Gerechtigkeit und für die Gleichberechtigung von Frauen. Sie wurde von der Presse und politischen Gegnern ihres Mannes kritisiert, weil sich deren Meinung nach eine Frau, und erst Recht eine First Lady, diskret im Hintergrund zu halten hatte und sich nicht in die Tagespolitik einmischen sollte.

Nach F. D. Roosevelts Tod im Jahre 1945 ernannten die Vereinten Nationen sie zur Delegierten. In dieser Funktion war sie maßgeblich an der Deklaration der Menschenrechte beteiligt. In der US-Innenpolitik äußerte sie sich öffentlich gegen McCarthy.

Ehrungen

Eleanor Roosevelt erhielt 1954 als Erste die vom UNHCR verliehene Nansen-Medaille. Die United States Navy benannte einen Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse, die USS Roosevelt (DDG-80), explizit sowohl nach Eleanor als auch nach ihrem Ehemann.

Weblinks

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