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Dreischichtfarbfilm

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Der Dreischichtfarbfilm oder Dreischichtenfilm wurde in der Fotografie um 1935/36 durch Kodak und Agfa etabliert. Bei einem Dreischichtfarbfilm enthalten die Schichten Silberhalogenid-Kristalle und Farbkuppler. Nach dieser Art sind bis heute fast ausnahmslos alle Umkehr- oder Negativ-Farbfilme – mit Ausnahme von Kodachrome – aufgebaut.

Die oberste Schicht ist empfindlich (sensibilisiert) für blaues Licht, die mittlere für grünes und blaues, die unterste für rotes und blaues Licht. Die oberste Schicht kuppelt im Farbentwickler gelb, die mittlere purpur und die unterste blaugrün.

Zwischen der oberen und der mittleren farbsensibilisierten Schicht liegt eine Filterschicht, die Gelbfiltersperrschicht, die den Blau- und Violettanteil des einfallenden Lichtes ausfiltert.

Der Kodachromefilm ist entsprechend aufgebaut, nur kommt er ohne Farbkuppler aus; das bewirkt eine höhere Farbstabilität, dafür ist die Entwicklung aufwändiger und kann daher nur in spezialisierten Labors durchgeführt werden.

Siehe auch

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