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Drachenfelser Ländchen

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Das Drachenfelser Ländchen ist eine hügelige Landschaft westlich von Bonn im Südosten des Naturparks Rheinland. Die Landschaft liegt im Bereich der Gemeinde Wachtberg und der Stadt Meckenheim im Rhein-Sieg-Kreis. Geprägt wurde das Drachenfelser Ländchen durch alte Rheinterrassen und Vulkanismus. Das vulkanische Gestein wurde unter anderem bereits von den Römern abgebaut und später für den Bau des Kölner Doms verwendet. Die früheren Steinbrüche haben sich heute größtenteils zu artenreichen Biotopen entwickelt.

Das Drachenfelser Ländchen ist für seinen in weiten Teilen des Gebietes vorhandenen Blick auf das gegenüberliegende Siebengebirge bekannt.

Herkunft der Bezeichnung

Die Bezeichnung „Drachenfelser Ländchen“ stammt von den Kurkölnischen Rittern von Drachenfels, denen die Dörfer Niederbachem, Oberbachem, Ließem, Kürrighoven, Gimmersdorf, Berkum, Züllighoven und Werthhoven nach 1301 gehörten. Diese residierten vorher auf dem Berg Drachenfels, der gegenüber dem Drachenfelser Ländchen auf der rechten Rheinseite im Siebengebirge liegt. Die vielfach angenommene Herkunft durch den weitgehend vorhandenen Blick auf den Drachenfels ist falsch.

Weblinks

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