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Hi8
Aus Fotonexus.
Hi8 vs. Video8
Dieses Analogverfahren entstand durch einige Erweiterungen aus dem bestehenden Video-8-System:
- Die Aufnahme wird in Signale für Farbe, Helligkeit (Komponentensignal) und HiFi-Ton aufgespalten. Diese werden getrennt übertragen, was zu deutlichen Qualitätsteigerungen führt.
- Die Bandbreite für das Helligkeitssignal wird erhöht. Dadurch ist bei einer Bandbreite von 5 Mhz eine Auflösung von 400 Zeilen zu maximal 880 Pixel erreichbar. Ein ähnlicher "Trick" wird bei S-VHS angewandt.
Nachfolger: Digital8
Die Weiterentwicklung von Hi-8 zur digitalen Aufzeichnung ist die 1999 eingeführte Digital8-Technik. Das Digital8-Format verwendet die herkömmlichen Video8- bzw. Hi-8-Bänder, dabei nutzt Digital8 für Aufnahme wie Ausgabe dasselbe Datenformat wie MiniDV. Digital8-Geräte sind im Gegensatz zu MiniDV für den preiswerten Einstieg in die Videotechnik konzipiert. Daher sind Camcorder mit diesem Format einfach aufgebaut (nur 1 Chip für die Aufnahme) und lassen Funktionen wie manuelle Tonregelung vermissen.
Kompatibilität und Digitalisierung
Digital8 kann theoretisch auch die älteren Formate Video8 und Hi8 wiedergeben; zur Zeit (April 2007) bietet Sony an Digital8-Camcordern mit dieser Funktion in Deutschland allerdings nur zwei Modelle an, den CCD-TRV238E (CCDTRV238E) sowie den DCR-TRV480E (DCRTRV480E).
Dabei ist zur Rettung von Video8- und Hi8-Aufnahmen durch Digitalisierung gerade die Wiedergabe in Digital8-Camcordern zu bevorzugen, da der Digital8-Camcorder das Video8- bzw. Hi8-Signal hundertprozentig verlustfrei in handelsübliches digitales DV umwandelt, das über den Firewireausgang des Digital8-Camcorders ausgegeben wird, während Video8- und Hi8-Camcorder lediglich ein analoges Signal durch eine minderwertige Compositeverbindung über Cinchkabel ausgeben; allein schon durch die analoge Compositeverbindung treten große Verluste, u. a. durch Cross-Color- und Cross-Luminance-Fehler, auf, und zusätzlich ist hier noch eine je nach eingesetzter Hardware (Videokarte im Computer etc.) in der Qualität recht schwankende Digitalisierung in Rechnung zu stellen, anstatt daß eine verlustfreie Analog-Digital-Wandlung bereits im mit einem hochwertigen, speziell für Video8 und Hi8 entwickelten Wandler ausgestatteten Digital8-Camcorder stattfindet.
Die Video8- bzw. Hi-8-Kassetten sind aufgrund ihrer Größe robuster als MiniDV-Bänder und durch ihre lange Marktpräsenz (seit 1985) sind die Laufwerke in den Camcordern und Video-Rekordern ausgereift.
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