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Diffuses Licht
Aus Fotonexus.
Als diffuses Licht bezeichnet man in der Lichtführung ein „weiches“ Licht, das die Szene gleichmäßig und kontrast- bzw. schattenarm ausleuchtet. Diffuses Licht entsteht bei flächenhaften Lichtquellen. Dies kann künstliches Licht mit Lichtformern wie Schirmen, Softboxen oder Reflexionen an Wänden aber auch natürliches Licht wie ein bedeckter Himmel, Nebel oder das Licht unter Bäumen sein. In der Technik spricht das Technisches Hilfswerk von dem so genannten Powermoon.
Diffuses Licht vermindert die Kontraste durch Schatten und hebt damit die Bedeutung der Farben des Motivs für die Bildgestaltung an. Bei Portraits mindert es die Zeichnung von Falten (Beauty-Light), in der Sachfotografie vermeidet es Spitzlichter an reflektierenden Kanten und tiefe, dunkle Schatten.
Für diffus reflektierende Flächen und auch bei diffusem Licht in der 3D-Computergrafik gilt das Lambertsche Gesetz.
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