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Die Violetten – für spirituelle Politik
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| Bild:Die violetten.JPG | |
| Basisdaten | |
| Gründungsdatum: | 6. Januar 2001 |
| Vorsitzende: | Sabine Kretschmer, Roland Bromann |
| Sekretär: | Jörg Chemnitz |
| Schatzmeisterin: | Susanne Clemenz |
| Mitglieder: | 560 (Stand: 6. November 2006) |
| Anschrift: | Die Violetten Bundesvorstand Dubenhorst 6 24114 Kiel |
| Parteigliederung: | Bundesverband |
| Website: | www.die-violetten.de |
„Die Violetten – für spirituelle Politik“ (Kurzbezeichnung: „Die Violetten“) sind eine Kleinpartei mit aktuellem Sitz in Kassel.
Inhaltsverzeichnis |
Der Name
Laut Gründungsparteiprogramm wurde der Name "Die Violetten" gewählt, weil es sich dabei um "die Farbe mit der höchsten Schwingungszahl" handele. Außerdem sei sie "die Mischfarbe aus Rosa (weiblich) und Blau (männlich) und symbolisiert damit die ausgewogene Einheit der männlichen und weiblichen Elemente ... aber auch die Zusammenarbeit von Frau und Mann".
Inhaltliches Profil
Die Partei sieht sich als „Vertreter[in] und Sprachrohr einer wachsenden Zahl von spirituellen Menschen“ an. So fordert sie vor allem politisches Handeln aus „spiritueller Erkenntnis“, wonach die etablierten Parteien aus ihrer Sicht nicht handeln. Alles in allem ist das Parteiprogramm sehr humanistisch und ökologisch geprägt. So setzt sie sich für den Schutz der Natur und für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Erde ein. Tierversuche soll es nicht mehr geben. Gewalt und Ausländerfeindlichkeit sollen ihrer Meinung nach auch nicht hingenommen werden. Außerdem will sie alle Mittel der direkten Demokratie unterstützen. Hauptziel ist es laut Aussagen der Partei, eine Gesellschaft zu entwickeln, in der „jeder von seinem Bewußtseinsstand aus denken, fühlen und handeln und sich zu höherem Bewußtsein entwickeln kann“.
Geschichte
Die Partei wurde als „Alternative spirituelle Politik im neuen Zeitalter“ am 6. Januar 2001 in Dortmund gegründet.
Am 6. Mai 2001 wurde der Namenszusatz „Die Violetten“ hinzugefügt.
Bei der Bundestagswahl 2002 kandidierte sie in Nordrhein-Westfalen, erhielt dabei 2.412 Zweitstimmen (0,005%).
Am 9. November 2003 änderte sie ihren Namen in „Die Violetten – für spirituelle Politik“ um. Das Parteisymbol ist der Schmetterling, das für die Violetten das „Symbol der Wandlung“ ist.
Im April 2005 vereinbarte sie mit der politisch-spirituellen Vereinigung „dynamik5“ eine Zusammenarbeit.
Am 09.Juli 2005 gründete sich der Landesverband Schleswig-Holstein.
Im Zuge der vorgezogenen Bundestagswahl wurde am 23.Juli 2005 ein Landesverband Bayern gegründet.
Die Partei wurde wegen damals noch zu geringen Mitgliederzahlen nicht zugelassen. Seitdem hat sie diese Mitgliederhürde für eine Bundestagswahl von 400 Mitgliedern überschritten.
Am 14.Mai 2006 gründete sich der Landesverband Hessen.
Literatur
- Fincke, Andreas: Die Violetten - Deutschlands erste Esoterikpartei, in: Materialdienst der EZW 9/2002, S. 265-267
Weblinks
- Parteiunterlagen (PDF) beim Bundeswahlleiter
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