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Die Jugend
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Jugend - Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben war eine von Georg Hirth gegründete Kunst- und Literaturzeitschrift, die von 1896 bis 1940 in München erschien. Nach dem Tod Hirths wurde Franz Schoenberner zum Herausgeber. Chefredakteure waren u. a. Dr. Hans E. Hirsch, Dr. Theodor Riegler, Dr. Wolfgang Petzet.
Die Jugend war der Namensgeber der Kunstrichtung Jugendstil, was zeigt, wie wichtig das Heft für Kunst und Literatur der Jahrhundertwende war. Jedoch lassen sich Inhalt und Ausrichtung der Jugend auch in ihrer Hochzeit nicht auf das Label „Jugendstil“ reduzieren. Neben modernen Illustrationen und Ornamenten spielten auch satirische und kritische Texte ein große Rolle im Heft.
Ab dem Ersten Weltkrieg wurde die Jugend zunehmend zu einer deutsch-nationalen und bayrisch-heimattümelnden Zeitung. Das änderte sich erst wieder ab Mitte der 1920er Jahre, als sich das Heft nochmals den Künstlern der jüngeren Generation öffnete und Texte von Kurt Tucholsky, Erich Kästner und Zeichnungen von George Grosz druckte.
Nach 1933 passte sich das Heft der völkischen Linie der Nationalsozialisten an. Dennoch wurde es 1940 eingestellt.
Künstler
- Karl Arnold
- Ernst Barlach
- Max Bernuth
- Arnold Böcklin
- Hans Christiansen
- Julius Diez
- Otto Eckmann
- Reinhold Max Eichler
- Erich Erler
- Fritz Erler
- Max Feldbauer
- Walter Georgi
- George Grosz
- Josef Hegenbarth
- Ferdinand Hodler
- Paul Hoecker
- Heinrich Kley
- Julius Klinger
- Max Klinger
- Alfred Kubin
- Franz von Lenbach
- Adolf Münzer
- Leo Putz
- Karl Rössing
- Christian Schad
- Max Slevogt
- Konstantin Somoff
- Hans Thoma
- Albert Weisgerber
- Rudolf Wilke
- Heinrich Zille
Autoren
- Peter Paul Althaus
- Max Bernstein
- Richard Billinger
- Georg Bötticher
- Karl Ettlinger
- Ludwig Ganghofer
- Maxim Gorki
- Hanns von Gumppenberg
- Erich Kästner
- Hermann Kesten
- Erich Mühsam
- Roda Roda
- Jo Hanns Rösler
- Karl Scheffler
- Peter Scher
- Anton Schnack
- Kurt Tucholsky
Literatur
Bernd Dürr: Leo Putz, Max Feldbauer und der Kreis der „Scholle“ und „Jugend“ in Dachau um 1900. Dachau 1989.
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