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Diagenese
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Die Diagenese (Verdichtung) ist der geologische Prozess, den Lockersedimente durchlaufen, wenn sich aus ihnen Sedimentgesteine bilden. Hierbei spielen vor allem zunehmender Druck und zunehmende Temperatur eine Rolle. Mit zunehmender Bedeckung geraten die Sedimente unter immer höheren Druck. Dabei werden die Sedimente kompaktiert und entwässert. Zugleich erhöht sich die Temperatur leicht. Durch Lösung von Mineralen, (vor allem Karbonate, z.B. Kalk), Stoffdiffusion und Kristallneubildung wird das lockere Material dabei verfestigt. Aus lockerem Sand wird so fester Sandstein. Ein weiteres Beispiel ist die Bildung von Feuerstein aus Kieselsäure-Anreicherungen in Kalksteinen. Die Bildung von Erdöl und Erdgas aus Kerogenen findet ebenfalls bei der Diagenese statt.
Die Unterscheidung zwischen Diagenese und Metamorphose ist willkürlich, da die Metamorphose den Prozess der Gesteinsumwandlung ebenfalls in Abhängigkeit von Druck und Temperatur beschreibt. Jedoch sind die bei der Metamorphose auftretenden Drücke und Temperaturen bei weitem höher als bei der Diagenese. Dadurch kommt es bei der Metamorphose zu einer Veränderung des Stoff-/und Mineralbestandes, die bei der Diagenese nicht stattfindet.
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