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Deviation (Stereografie)

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Die Deviation bezeichnet in der Stereografie den horizontalen Abstand gleicher Bildelemente auf beiden Teilbildern zueinander und ist damit die Abbildung der Parallaxe. In Übernahme des englischen Begriffes disparity wird Deviation heute zunehmend auch als Querdisparation oder Disparität bezeichnet. Die Deviation wird in Abhängigkeit zur Breite des Bildes als relative Deviation bezeichnet.

Bild:Deviation.jpeg
Sichtbare Deviation in zwei überblendeten Halbbildern eines Stereogramms

Auswirkung der Deviation

Bildelemente, die sich beim Übereinanderlegen der zwei Einzelbilder nicht verschieben, liegen für den Betrachter in der dreidimensionalen Ansicht unmittelbar auf der Abbildungsebene – also dem Bildschirm oder dem bedruckten Papier. Dementsprechend lässt sich Aufnahmen, die keinerlei Deviation aufweisen, kein räumlicher Eindruck abgewinnen.

Je größer die Deviation in Bereichen des Bildes ist, desto stärker ist die Tiefenabweichung von der Abbildungsebene. Dies kann bedeuten, dass das Objekt sich vom Bild abhebt oder in diesem versinkt. Bei extremen Deviationen ist es dem Betrachter allerdings nicht mehr möglich, beide 2D-Teilbilder zu einem dreidimensionalen stabil zu verschmelzen.

Variation der Deviation

Um eine zu große Deviation zu vermeiden wird häufig eine verkleinerte Basis gewählt. Dementsprechend hilft gegen eine zu kleine Deviation – fehlender Raumeindruck – eine Vergrößerung dieser. Alternativ hilft die Verschiebung des Bildes in Tiefenrichtung: Ist die Deviation an naheliegenden Objekten zu groß, während entfernte Objekte keine aufweisen – das Bild liegt vollständig vor der Bildebene, können die Teilbilder gegeneinander verschoben werden, sodass entfernte und naheliegende Objekte einen gleichgroßen Deviationsbetrag aufweisen – das Bild liegt zu gleichen Teilen hinter und vor der Bildebene.

Richtlinien zur Deviation

Die Deviation für die Raumbildprojektion sollte Parser-Fehler (Das temporäre Verzeichnis für mathematische Formeln kann nicht angelegt oder beschrieben werden.): \frac{1}{30}

der Breite eines Halbbildes nicht überschreiten, da es sonst zu Betrachtungsstörungen kommen kann. Dies bedeutet: im Falle eines Computerhalbbildes, welches eine Breite von 640 Pixeln aufweist, sollte die Deviation 21 Pixel nicht überschreiten.

Autostereoskopische Monitore haben eine relative Deviation, zwischen Parser-Fehler (Das temporäre Verzeichnis für mathematische Formeln kann nicht angelegt oder beschrieben werden.): \frac{1}{30}

und Parser-Fehler (Das temporäre Verzeichnis für mathematische Formeln kann nicht angelegt oder beschrieben werden.): \frac{1}{120}

. Dies ist abhängig von der verwendeten Barriere und der Anzahl der Sichten. Die Deviation für Raumbilder im Kreuzblick kann zwischen Parser-Fehler (Das temporäre Verzeichnis für mathematische Formeln kann nicht angelegt oder beschrieben werden.): \frac{1}{30}

und Parser-Fehler (Das temporäre Verzeichnis für mathematische Formeln kann nicht angelegt oder beschrieben werden.): \frac{1}{15}
liegen.
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