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Deutschvölkische Freiheitspartei

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Deutschvölkische Freiheitspartei (DVFP) (ab dem NSDAP-Verbot 1924: Nationalsozialistische Freiheitsbewegung (NSFB)) war eine radikal völkische und antisemitische Partei in der Weimarer Republik.

Inhaltsverzeichnis

Ursprung

Als radikaler Ableger der DNVP am 16. Dezember 1922 gegründet, diente sie als Sammelbecken extrem völkischer Kreise. Dazu gehörten nach dem Verbot des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes zahlreiche Ortsgruppen der Deutschvölkischen.

Parteiprogramm

Die Partei lehnte die Weimarer Republik ab und propagierte mit einem radikal rassistischen, antikommunistischen und antisemitischen Programm eine völkische Diktatur.

Kooperation mit der NSDAP

Die Partei hatte ihren organisatorischen Schwerpunkt in Norddeutschland, kooperierte zeitweise mit der in Süddeutschland agierenden NSDAP und beteiligte sich am Hitler-Putsch.

Reichtagsfraktion Nationalsozialistische Freiheitspartei

Nach dem Verbot der NSDAP benannte sich die DVFP um in Nationalsozialistische Freiheitsbewegung (NSFB). Beide Parteien richteten eine Listenverbindung (Nationalsozialistische Freiheitspartei) ein, die 32 Mandate im Reichstag erhielt. Damit erreichte sie Fraktionsstärke. Zu den Mandatsträgern zählten Erich Ludendorff, Ernst Röhm, Theodor Fritsch, Wilhelm Kube, Gottfried Feder und Wilhelm Frick.

Mitglieder

Zu den frühen führenden Persönlichkeiten der DVFP gehörten, Reinhold Wulle, Theodor Fritsch, Albrecht von Graefe, Horst Schumann und Artur Dinter.

Umbenennung in Nationalsozialistische Freiheitsbewegung (NSFB)

Nach der Entlassung Hitlers aus der Festungshaft löste dieser die Verbindung der beiden Parteien und im nun beginnenden Konkurrenzkampf war die Deutschvölkische Freiheitspartei/Nationalsozialistische Freiheitsbewegung (NSFB) bald unterlegen und versank spätestens ab 1928 in der Bedeutungslosigkeit. Viele Mitglieder gingen zur NSDAP über und bildeten in Norddeutschland häufig die Keimzelle der regionalen NSDAP-Verbände.

Literatur

  • Philipp Scheidemann: Die rechtsradikalen Verschwörer. Reichstags-Rede v. 12. Mai 1923 (Friedrich-Ebert-Stiftung [1], eingesehen am 15.3.2007.
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