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Dekontextualisierung
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Als Dekontextualisierung, Kontextmodifizierung oder Kontextmodifikation bezeichnet man den Vorgang des Aus- oder Herauslösens des Zusammenhanges einer Handlung, eines Objekts oder eines Textes aus seinem Umfeld; der Begriff Dekontextualisierung ist auch verwandt mit dem der Dekonstruktion. Dekontextualisierung ist ein Charakteristikum der so genannten Turing-Galaxis.
Eine Dekontextualisierung findet beispielsweise statt durch das Suchen eines Ausschnitts in der Fotografie, durch die Festlegung einer Einstellung im Film oder das Hypertextifizieren eines textuellen Dokuments.
Eine Dekontextualisierung kann durch Rekontextualisierung, Rekombination oder Rekonstruktion wieder aufgehoben werden; in der Fotografie spricht man dann beispielsweise von kontextualisierter Fotografie, bei der Nutzung von Hypertexten von Rekombinatorik – ehemalige Sinnzusammenhänge werden verändert oder Sachverhalte in einen anderen Kontext gestellt.
Siehe auch
- Hypostasierung
- Konstruktivismus
- Bildtheorie und Texttheorie
- Informationstechnologien in Organisationen und globalen Gesellschaften
Weblinks
- http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/2044/3.html - Telepolis: Cyberkultur
- http://lenz.uni-koblenz.de/wiki/index.php/Diskursive_Lexikografie - Kontropedia: Diskursive Lexikografie von Wolf-Andreas Liebert
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