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Degania
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Mit Degania (hebräisch דגניה) werden zwei Kibbuzim in Nordisrael bezeichnet, die südwestlich des See Gennesaret nahe am Ausfluss des Jordans aus dem See liegen.
Wenn "Degania" ohne weitere Erläuterung verwendet wird, ist damit meist Degania "A" bzw. "Aleph" gemeint. Degania A ist der älteste der israelischen Kibbuzim und damit der Vorläufer aller späteren Gemeinschaftsiedlungen; er wurde 1909 von russischen Einwanderern gegründet. Von den Mitgliedern der Siedlung wurden viele spätere Kibbuzgründungen unterstützt. Vor der israelischen Staatsgründung war Degania als vorgeschobener Verteidigungsposten von Bedeutung; im Unabhängigkeitskrieg 1948 konnte die syrische Armee vor dem Ort aufgehalten werden. Bekannt ist Degania A schließlich als Geburtsort des israelischen Generals und Politikers Mosche Dajan.
Degania "B" bzw. "Bet" entstand 1920 in unmittelbarer Nähe der vorherigen Siedlung. Der Hauptgrund für die Neugründung war, dass nach dem starken Anwachsen der alten Siedlung die persönlichen Beziehungen innerhalb der Gemeinschaft als gefährdet angesehen wurden.
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