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Debschitz

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel beschreibt die schlesische Adelsfamilie von Debschitz; nicht zu verwechseln mit den schlesischen Adelsgeschlechtern von Dobschütz und von Doberschütz
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Das Wappen der Familie von Debschitz
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Das Wappen der Familie von Debschitz, hier v. Dobschitz genannt
(Weigel'sches Wappenbuch von 1734)

Debschitz ist der Name eines alten oberlausitzer bzw. niederschlesischen Adelsgeschlechts mit gleichnamigem Stammhaus (heute Döbschütz, Ortsteil von Vierkirchen) bei Reichenbach, das mit Hugo de Dobswicz im Jahr 1280 urkundlich zuerst erscheint und mit Christoph von Debschitz († 1496), Gutsherr auf Schadewald, Döbschütz und anderen, die Stammreihe beginnt.

Inhaltsverzeichnis

Wappen

In Silber ein grünes Blatt in der Form eines Seerosenblattes (als Seeblatt oder Mummelblatt bezeichnet); auf dem Helm mit grün-silbernen Decken ein wie der Schild bezeichneter geschlossener Pflug.

Freiherrliches Wappen (für Christoph Adolf von Debschitz, 1679-1739): Quadriert, 1 und 4 das Blatt schräglinks gelegt, 2 und 3 in rot ein goldener gekrönter Greif, einwärts gekehrt. Zwei gekrönte Helme: 1. der Greif aus der Krone wachsend, Decken rot-golden; 2. Kleinod des Stammwappens, Decken grün-silbern; auch vorkommend das Blatt in 1 und 4 pfahlweise.

Herkunft

Stammsitz ist der Ort Döbschütz, ein Dorf am Schwarzen Schöps, etwa 16 km nordwestlich von Görlitz im Kreise Görlitz. Er bildet heute mit den Ortsteilen Melaune, Buchholz, Tetta, Prachenau, Arnsberg-Hilbersdorf und Heideberg die Gemeinde Vierkirchen. Seit 1280 ist ein Hugo de Doberswize auf dem Herrensitz urkundlich nachweisbar (Knothe 1879). Die Schloßanlage, die ursprünglich eine Wasserburg war und als älteste Anlage ihrer Art in der Oberlausitz bezeichnet wird, soll in einigen Gebäudeteilen bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Das Debschitz-Familienwappen ist heute noch gut erhalten über dem Eingang zu finden.

Namensträger

Literatur

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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Debschitz, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

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  • Ahnentafeln aus dem "Ehrentempel" mit handschriftlichen Fortschreibungen durch Colmar von Debschitz (1900-1980), Erlangen um 1975 (unveröffentlicht).
  • Georg Wende: Debschitzische Genealogia; zu unsterbluchem Ehren-Ruhm des uhralten hoch-adlichen Geschlechtes derer von Debschitz aufgesetzt; Verlag Dehne, Laubau 1695, Staatsbibliothek zu Berlin, Signatur 4“ S 3627/540.

Weblinks

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